Feuerwehr

Großalarm in Warstein mit Folgen für Meschede

Meschedes Feuerwehr leistet wieder Nachbarschaftshilfe in Warstein. Dort war ein Feuer in der LWL-Klinik gemeldet worden.

Meschedes Feuerwehr leistet wieder Nachbarschaftshilfe in Warstein. Dort war ein Feuer in der LWL-Klinik gemeldet worden.

Foto: Feuerwehr Meschede

Meschede/Warstein.  Meschedes Feuerwehr und der Rettungsdienst werden zur Nachbarschaftshilfe beim Großalarm nach Warstein gerufen.

Großalarm bei den Nachbarn in Warstein – und das hatte auch wieder Folgen für die Mescheder Feuerwehr und den heimischen Rettungsdienst.

Kleine Ursache, große Wirkung

100 Einsatzkräfte aus den Kreisen Soest und dem Hochsauerlandkreis insgesamt rückten zur Klinik des Landschaftsverbandes aus. Am Montagnachmittag war um 14 Uhr Qualm aus einem der Klinikgebäude gestiegen. Letztlich erwies sich das als angebrannter Topf mit Essen. Der kleine Topf aber hatte eine große Wirkung: Bei einem möglichen Brand in einem Altenheim, einem Krankenhaus oder eben einer psychiatrischen Klinik geht die zuständige Leitstelle im Kreis Soest (anders als im Hochsauerlandkreis) sofort auch von einem möglichen Massenanfall von Verletzten aus – und dabei wird auch die benachbarte Mescheder Feuerwehr und der Rettungsdienst des HSK zur Unterstützung alarmiert.

Mit drei Fahrzeugen und sieben Helfern beteiligte sich der Mescheder Löschzug unter Einsatzleiter Holger Peek, dazu kam die Funkgruppe und zwei Rettungswagen. Der Mescheder Löschzug steht in einem so genannten Bereitstellungsraum, der an der Warsteiner Brauerei eingerichtet wird, dann als Reserve zur Verfügung. Eingreifen mussten die Mescheder nicht.

Die Mescheder rückten in diesem Jahr bereits zum dritten Mal zur Nachbarschaftshilfe über den Stimm-Stamm aus.

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