Ehrenamt

Höchster Einsatz bei der Freienohler Wehr

Freienohl Feuerwehr Feuerwehrmann des Jahres 2019 Löschzug Freienohl und Ehrungen.

Freienohl Feuerwehr Feuerwehrmann des Jahres 2019 Löschzug Freienohl und Ehrungen.

Foto: Foto: Stefan Pieper

Freienohl.   Agathafeier der Kameraden mit Beförderungen. Dank und Anerkennung für professionellen und ernsthaften Dienst am Bürger

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Ehrenamtliches Engagement zeichnet die Freienohler Feuerwehrleute aus, wenn sie sich beim „Retten, Löschen, Bergen und Schützen“ selbstlos für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen. Im letzten Jahr wurde diesen Aufgaben auch noch das 125-jährige Jubiläum mit Stadtfeuerwehrtag und einem Tag der offenen Türe gestemmt.

So ist es nicht verwunderlich, dass Christian Pesch, stellvertretender Löschzugführer, beim Vortragen der Statistik auf der Agathafeier mit 9700 Stunden geleisteter Arbeit einen neuen Höchstwert verkünden konnte. Insgesamt hatte der Löschzug 119 Einsätze, die sich auf 17 Feuereinsätze, 17 Hilfeleistungen, 70 First-Responder-Einsätze, 3 Brandsicherheitswachen und 12 Funkgruppeneinsätze aufteilten. Dabei wurden mehrere Personen aus unmittelbarer Lebensgefahr gerettet.

Neuer Gerätewagen Logistik

Die Abholung des neuen Gerätewagens Logistik war ein weiterer Höhepunkt im letzten Jahr. „Überwältigend war der Zuspruch aus der Bevölkerung bei unseren Jubiläumsfeiern. Das hat uns sehr gut getan“, berichtete Christian Pesch stolz. Für Dennis Pingel war es die erste Agathafeier in seiner neuen Funktion als Löschzugführer. „Eine leistungsfähige Feuerwehr besteht nicht nur aus gutem Material, sondern vor allem aus auch Euch Kameraden und euren Ehepartnern, die euch immer gehen lassen“, bedankte er sich für die geleistete Arbeit.

Auch Bürgermeister Christoph Weber nutzte die Gelegenheit sich bei den Partnern und Familien der Feuerwehrleute für die direkte und indirekte Unterstützung zu bedanken. Außerdem bedankte er sich auch bei den Arbeitgebern, die Üben und Einsatz immer wieder unterstützten und ermöglichten.

Beim vorausgegangen Kirchgang fand auch Pfarrer Michael Hammerschmidt lobende Worte für die Feuerwehr. Ähnlich wie die heilige Agatha, die für ihre Standpunkte eintrat, habe auch die Feuerwehr mit ihren mit ihren vier Grundtätigkeiten „Retten, Löschen, Bergen und Schützen“ klare Standpunkte und eine klare Überzeugung für die sie sich einsetzt. Dabei erwähnte er eine Löschübung am Pfarrheim.

Fortbildungen

„Was mir als nicht Beteiligter imponiert hat, war die hohe Ernsthaftigkeit und Professionalität wie auch die kritische Beobachtung durch die Führung, dass alles richtiggemacht wird.“ „

Die Feuerwehr ist nicht nur da wenn der Piepser geht, sondern es setzt eine Menge Fortbildung voraus. Wenn das der normale Bürger wüsste was ein Feuerwehrmann heute alles wissen muss: Respekt, ich bin stolz auf Euch“, gab es ein ganz dickes Lob vom Altar.

Bei den anschließenden Ehrungen verteilte der stellvertretende Wehrleiter Stefan Odoj die Belohnung für erfolgreiche Ausbildungen. Zudem durfte er eine Sonderauszeichnung in Gold des Verbandes der Feuerwehren NRW für 60-jährige Mitgliedschaft in der freiwilligen Feuerwehr an Werner Folle überreichen. Dieses wurde von allen Anwesenden mit stehender Ovation begleitet.

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