Kultur

„Ich schöpfe daraus viel Kraft“

Katie Grosser hat ihren zweiten Kinderroman veröffentlicht. Nach ihrem Debüt „Rissa Filial und das Vermächtnis der Fabelwelt“ im letzten Jahr ist nun der zweite Roman „Rissa Filial und die Verschwörung auf Schloss Thronstein“ erschienen.

Katie Grosser hat ihren zweiten Kinderroman veröffentlicht. Nach ihrem Debüt „Rissa Filial und das Vermächtnis der Fabelwelt“ im letzten Jahr ist nun der zweite Roman „Rissa Filial und die Verschwörung auf Schloss Thronstein“ erschienen.

Foto: WOLL-Verlag

Calle.   Nach ihrem Debüt „Rissa Filial und das Vermächtnis der Fabelwelt“ im vergangenen Jahr ist jetzt der zweite Roman von Katie Grosser aus Calle erschienen: „Rissa Filial und die Verschwörung auf Schloss Thronstein“.

Nach ihrem Debüt „Rissa Filial und das Vermächtnis der Fabelwelt“ im vergangenen Jahr ist jetzt der zweite Roman von Katie Grosser aus Calle erschienen: „Rissa Filial und die Verschwörung auf Schloss Thronstein“.

In der Fortsetzung wird die Protagonistin Rissa nach ihrem Abenteuer in der Fabelwelt nun auch in der Menschenwelt vom Magischen verfolgt. Denn im Internat Schloss Thronstein bahnt sich eine Verschwörung an, in der auch Fabelwesen die Finger im Spiel haben. „Rissas Leben ist stark von Magie geprägt“, erklärt Grosser, „aber gleichzeitig hat sie ähnliche Probleme wie andere Kinder. Ich biete meinen Lesern zwar eine fantastische Abenteuergeschichte, vermittle ihnen aber auch wichtige Botschaften über Freundschaft, ein friedliches Miteinander und Hoffnung. Diese Werte sind sowohl in der Fabelwelt als auch der Menschenwelt wichtig.“

Vierter Band in Planung

Und die Reihe geht weiter: Band drei hat die Autorin schon verfasst, der vierte und letzte Band ist bereits in Planung. Obwohl sie hauptberuflich in Münster promoviert, ist Grosser das Schreiben sehr wichtig. Sie hat Kurzgeschichten und Gedichte in verschiedenen Literaturzeitschriften veröffentlicht. „Das Schreiben ist zwar zeitintensiv, aber ich schöpfe daraus auch viel Kraft“, erzählt Grosser. „Ich arbeite dabei Erlebnisse und Eindrücke auf. Es ist gar nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken. Und ich bin überzeugt: Jeder kann ein Autor werden – wenn er dranbleibt! Es gibt viele junge Talente. Auf Lesungen berichten mir Kinder oft, wie gern sie schreiben. Unsere Gesellschaft müsste diese Schreibbegeisterung noch viel mehr fördern.“

Weil ihr das Thema wichtig ist, hat sie als Expertin an der Veranstaltungsreihe „Mescheder Kultur 2022“ der Stadt mitgewirkt. „Eine tolle Aktion“, so Grosser, die hofft, dass viele der vorgeschlagenen Ideen auch umgesetzt werden können.

Nächste Projekte

Zu ihren nächsten Projekten zählen ein historischer Roman für Erwachsene und eine Kurzgeschichtensammlung, an der sie gemeinsam mit ihrem Bruder John arbeitet. „In meinen Kopf gibt es noch ganz viele Ideen! Ich muss nur die Zeit finden, sie alle in Worte zu fassen.“

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