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Innenstadt-Ausbau in Meschede wird teurer

Der Kaiser-Otto-Platz ist das nächste Großprojekt, für das die Stadt Meschede auf Fördergelder hofft.

Der Kaiser-Otto-Platz ist das nächste Großprojekt, für das die Stadt Meschede auf Fördergelder hofft.

Foto: Hans Blossey

Meschede.   Zuletzt wurde sogar das Ministerium eingeschaltet: Wenn Meschede seine Innenstadt weiter umbauen möchte, dann wird es teuer.

Der geplante weitere Umbau der Mescheder Innenstadt wird teurer als erwartet: Statt 2,5 Millionen Euro wird die Stadt 3,3 Millionen Euro selbst aufbringen müssen, um bis zum Jahr 2025 Projekte umsetzen zu können. Dies betrifft unter anderem den geplanten Umbau des Kaiser-Otto-Platzes. Das wurde im Ausschuss für Stadtentwicklung bekannt.

Höhere Förderung erhofft

Die Stadtverwaltung hatte bisher mit einer höheren Förderung des Landes gerechnet, nämlich mit 70 Prozent der Kosten statt jetzt nur 60 Prozent. Die Auseinandersetzung darüber ging bis ins Düsseldorfer Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung. Das Ministerium entschied gegen Meschede – und teilte nicht die Ansicht der Stadtverwaltung, die geplanten Umbauten in der Innenstadt seien eine Fortsetzung der mit der „Regionale“ begonnenen Arbeiten in Meschede und damit eine Beibehaltung der 70 Prozent von damals wert.

Nach Düsseldorfer Ansicht liege zu viel Zeit zwischen der „Regionale“ 2013 und den jetzt geplanten Folgeprojekten. Der Ausschuss sprach sich dennoch dafür aus, trotz weniger Zuschüsse die Maßnahmen durchführen zu wollen: Sie seien zu wichtig für die Entwicklung der Innenstadt.

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