Europawahl

Jeder Fünfte im heimischen Raum hat schon abgestimmt

Ein Wähler steckt hier einen Umschlag mit seinem ausgefüllten Wahlschein für die Europawahl  in einen Kasten. Die Briefwahl gilt als beliebt.

Ein Wähler steckt hier einen Umschlag mit seinem ausgefüllten Wahlschein für die Europawahl in einen Kasten. Die Briefwahl gilt als beliebt.

Foto: Bernd Wüstneck

Meschede/Schmallenberg/Bestwig/Eslohe.  Die Europawahl findet am Sonntag, 26. Mai, statt. Im heimischen Raum hat jeder Fünfte bereits per Briefwahl abgestimmt - eine Übersicht.

Schon bevor am Sonntag, 26. Mai, die Wahllokale öffnen, hat etwa jeder Fünfte im heimischen Raum seine Stimme für die Europawahl abgegeben. Das hat eine Umfrage dieser Zeitung in den Wahlämtern ergeben.

In Meschede lag der Anteil der Briefwähler am Donnerstag bei 22,3 Prozent - bei der letzten Europawahl 2014 waren es letztlich 21,06 Prozent. Schmallenberg meldete einen Anteil von 21,4 Prozent. Im Jahr 2014 waren es 18,8 Prozent. In Bestwig hatten 19,8 Prozent der Wahlberechtigten von der Briefwahl Gebrauch gemacht (2014: 21,8 Prozent). Im Rathaus der Gemeinde Eslohe entsprach der Anteil 21,4 Prozent. Bei der letzten Europawahl lag die Beteiligung bei 19,34 Prozent.

Bis Freitag wird sich die Zahl erhöhen

In den Wahlämter wird davon ausgegangen, dass sich die Zahl der Briefwähler bis Freitag weiter erhöhen wird. Anträge können auch an diesem Tag noch bis 18 Uhr gestellt werden - die Rathäuser sind dafür landesweit bis zum Abend geöffnet. Es kann direkt vor Ort gewählt werden. Alternativ müssen die Briefwahlunterlagen spätestens am Sonntag um 18 Uhr hier im Rathaus wieder angekommen sein.

Aus allen Wahlämtern hieß es: Ein Vergleich mit der Briefwahlbeteiligung der vergangenen Europawahl vor fünf Jahren sei nur bedingt möglich. Damals lag die Beteiligung bei 19,34 Prozent. Damals fanden gleichzeitig die Kommunalwahlen statt - sie ziehen erfahrungsgemäß besonders viele Menschen an die Urnen.

Rekord für Europa - aber ansonsten nicht

Zwar könne teilweise von einem „Rekord“ an Briefwählern im Bezug auf die Europawahlen gesprochen werden, über alle Wahlen hinweg aber sicherlich nicht. Beispiel Schmallenberg: So betrug der Anteil der Briefwähler allein bei der Bundestagswahl 2017 rund 29,4 Prozent.

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