Besonderes im Kino

Kartenverlosung: „Made in China“ läuft im Lindentheater

Auch wenn nicht immer alles im Leben der beiden rund läuft, sind Sophie (Julie de Bona) und François (Frédéric Chau) ein glückliches Paar. Der Fotograf Francois wird Vater und will deshalb mit seiner chinesischen Familie Frieden schließen. Gar nicht so einfach.

Auch wenn nicht immer alles im Leben der beiden rund läuft, sind Sophie (Julie de Bona) und François (Frédéric Chau) ein glückliches Paar. Der Fotograf Francois wird Vater und will deshalb mit seiner chinesischen Familie Frieden schließen. Gar nicht so einfach.

Foto: Etienne George

Ein Franzose mit chinesischen Wurzeln - in „Monsieur Claude und seine Töchter“ feierte Frédéric Chau Erfolge. Jetzt spielt er „Made in China“.

Meschede. Die richtige Mischung aus Ernsthaftigkeit und Komödie bietet ein „Dramedy“. Das Linden-Theater zeigt „Made in China“ am kommenden Dienstag, 22. Oktober, um 20 Uhr und unsere Zeitung verlost Karten.

Der junge Fotograf Francois (Frédéric Chau) hat seit gut zehn Jahren keinen Kontakt mehr zu seiner Familie und schon lange keinen Fuß mehr in das chinesische Viertel von Paris gesetzt. Er ist es außerdem leid, ständig mit Vorurteilen konfrontiert zu werden, obwohl er sich selbst als waschechten Franzosen definiert.

Annäherungsversuche an den Vater

Als seine Freundin Sophie (Julie De Bona) die frohe Botschaft ihrer Schwangerschaft verkündet, wird es für Francois Zeit, sich mit seiner Familie zu versöhnen und ihnen mitzuteilen, dass er Vater wird. Moralische Unterstützung erhält er von seinem etwas chaotischen Freund Bruno (Medi Sadoun), der allerdings bei Francois‘ Familie in jedes sich bietende Fettnäpfchen tritt.

Die Annäherungsversuche zwischen Francois und seinem Vater gestalten sich sehr viel schwieriger als gedacht. Der Schmerz und die Verletzung sitzen immer noch tief, dennoch lässt Francois nicht locker und versucht, das Herz seines Vaters zurückzugewinnen.

Klischees sorgen für Lacher

Der französische Regisseur Julien Abraham greift für seinen dritten Spielfilm ein weit verbreitetes Themenfeld auf: Identität, Zugehörigkeit und unterschiedliche Ansichten bei alter und neuer Generation von Einwandererfamilien arbeitet er am Beispiel seines chinesisch-stämmigen Hauptcharakters ab. Dabei bedient er eine Vielzahl Klischees, die oft dank dessen besten Freundes aufgegriffen werden und für einige Lacher sorgen.

Hauptdarsteller hatte die Idee

Die Idee zum Film stammt von Hauptdarsteller Frédéric Chau, der sich mit seiner Rolle in „Monsieur Claude und seine Töchter“ auch international bereits einem größeren Publikum zeigen konnte. Mit „Made in China“ kommt nun sein nächster Spielfilm in die Kinos, der eine unterhaltsame Zeit verspricht und dennoch seine ernste Grundfärbung nie aus den Augen verliert. Außerdem erhält der Zuschauer zur Abwechslung einen etwas anderen Blick auf Paris und taucht im 13. Arrondissement der Stadt in das französische China-Town ein.

Arbeit am Roman läuft parallel

Neben der bereits bewährten Story besticht der Film besonders durch die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern Haley Lu Richardson („Split“) und Cole Sprouse („Bid Daddy“, „Riverdale“). Außerdem arbeiteten die Autoren Mikki Daughtry, Tobias Iaconnis und Rachael Lippincott parallel zum Drehbuch auch am gleichnamigen Roman, der allerdings ein etwas anderes Ende vorsieht.

Wir verlosen dreimal zwei Karten unter allen, die uns bis Montag um 11 Uhr eine Mail senden an gewinnspiel-meschede@westfalenpost.de. Viel Erfolg!

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