Sicherheit

Kontrolle aus der Luft: Hubschrauber über Bestwig

Mit einem Hubschrauber ist der Übertragungsnetzanbieter Amprion in dieser Woche über der Gemeinde Bestwig unterwegs.

Mit einem Hubschrauber ist der Übertragungsnetzanbieter Amprion in dieser Woche über der Gemeinde Bestwig unterwegs.

Foto: Gerd Hermann

Bestwig.  Kontrollflüge über der Gemeinde Bestwig: Mit einem Hubschrauber macht sich ein Dortmunder Unternehmen in dieser Woche aus der Luft ein Bild.

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Der Dortmunder Übertragungsnetzanbieter Amprion prüft in dieser Woche mit einem Hubschrauber seine Leitungen in der Gemeinde Bestwig. Bei einer Fluggeschwindigkeit von 20 bis 25 Stundenkilometer kontrollieren die Amprion-Mitarbeiter die Höchstspannungs-Freileitungen (220.000/380.000 Volt).

Aus der Luft seien viele Schäden leichter erkennbar als vom Boden, teilt das Unternehmen mit. Gesucht wird nach Seilschäden, defekten Isolatoren oder Schäden am Mastgestänge. Bei den Kontrollflügen werde außerdem auf Bäume geachtet, die zu nahe an Leitungen heranwachsen, auf Reifenstapel in Mastnähe oder Plastikplanen in den Leitungen.

Die Mängel werden von den Mitarbeitern erfasst.

Auswertung nach der Rückkehr

„Nach der Rückkehr werden die Mängel ausgewertet und später durch Monteure behoben“, so das Unternehmen. Gravierende Mängel wie ein defekter Isolator würden sofort gemeldet und umgehend repariert. Schon seit etwa 30 Jahren werden Freileitungen vom Hubschrauber aus kontrolliert. Es ist eine sinnvolle Ergänzung zur Revision durch Ablaufen der Leitungen und Absteigen der Maste. Ein großer Vorteil der Leitungsbefliegung sei, dass Amprion innerhalb weniger Wochen einen Überblick über das vollständige Höchstspannungsnetz erhalte.

Die Kontrollflüge über der Gemeinde Bestwig sollen nach Angaben des Unternehmens zwischen dem 22. und dem 26. Juli stattfinden.

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