Kreisweit zwei Stimmen: Gleichheitspartei wird letzte

Zeitgleich liefen im Kreishaus in Meschede am Wahlabend die ersten Ergebnisse aus dem HSK ein: Latrop und Altastenberg waren als Stimmbezirke bereits um 18.18 Uhr komplett ausgezählt, der dritte Platz ging eine Minute später nach Rixen.

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Zeitgleich liefen im Kreishaus in Meschede am Wahlabend die ersten Ergebnisse aus dem HSK ein: Latrop und Altastenberg waren als Stimmbezirke bereits um 18.18 Uhr komplett ausgezählt, der dritte Platz ging eine Minute später nach Rixen.

Die Auszählung war problemlos im ganzen Kreis, gegen 21 Uhr traf schon das letzte noch fehlende Ergebnis ein – einer der Briefwahlbezirke in Arnsberg. Als erste Stadt hatte Medebach schon um 19.30 Uhr ausgezählt, eine Minute später folgte Winterberg.

Mit 31,2 Prozent hatte Meschede den höchsten Anteil der Briefwahl im Kreis. Mit insgesamt 26,7 Prozent an Briefwahl im Kreis wurde ein neuer Rekord erreicht.

Die Wahlbeteiligung stieg gegenüber 2013 um 2,28 Prozent auf 75,96 Prozent im Hochsauerlandkreis. 1200 Stimmen waren ungültig: 0,78 Prozent.


Ihre einzige Hochburg im heimischen Raum hat die SPD in der Gemeinde Bestwig: Sie lag in den Wahlbezirken Bestwig-Feuerwehrgerätehaus, Andreasberg und Ramsbeck-Grundschule bei den Zweitstimmen vorn. Überall woanders liegt die CDU vorn. Sie holte ihren heimischen Bestwert mit 66,2 Prozent im Rarbachtal.

Hochburg der AfD im Kreis ist die Stadt Marsberg mit 9,9 Prozent. Kreisweit am schwächsten war sie in Eslohe mit 4,8 Prozent. Besonders gut abgeschnitten hat die AfD im heimischen Raum in Wennemen und in Ostwig (Schulzentrum).

Die Qual der Wahl hatten Wähler in Wehrstapel und in Eversberg nicht nur bei der Entscheidung, welche Parteien sie wählen würden. Sie konnten sich beispielsweise auch noch zwischen Schokoladenkranz und Butterkuchen entscheiden – denn der Förderverein der Grundschule um Vorsitzende Karin Schemme hatte 40 Kuchen gebacken. Der Erlös ist für die Anschaffung von neuen Computern bestimmt.

23 Parteien standen auf dem Wahlzettel. Größte der kleinen Parteien wurde im HSK die Tierschutzpartei mit 931 Stimmen oder 0,6 Prozent. Kreisweit bei 0,0 Prozent landete die „Sozialistische Gleichheitspartei“: Sie bekam zwei Stimmen.

Massiv geworben hatte die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands in Meschede: Am Ende brachte ihr das hier insgesamt 12 Stimmen ein.

767 Schüler am Gymnasium der Benediktiner und am Städtischen Gymnasium in Meschede haben sich an einer von ihnen selbst organisierten „Juniorwahl“ beteiligt – eine stattliche Beteiligung von 93 Prozent. Patrick Sensburg kam bei den Schülern auf 53,6 Prozent, auch bei den Zweitstimmen ist die CDU mit 36,7 Prozent vorne. Die AfD kommt unter Gymnasiasten auf 2,5 Prozent.

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