Feuerwehr

Leistungsspange in Bestwig: Feuerwehrjugend erfolgreich

Gespannt und voller Tatendrang erwarten die Jugendgruppen die Instruktionen der Prüfungsleiter.

Gespannt und voller Tatendrang erwarten die Jugendgruppen die Instruktionen der Prüfungsleiter.

Foto: Ramon Reineke

Bestwig.  Knapp 500 Jugendliche aus ganz NRW haben in Bestwig ihr Können unter Beweis gestellt. Ihr Ziel: die Leistungsspange der Jugendfeuerwehren.

Der große Vergleich der Jugendfeuerwehren hat Samstag am Bestwiger Rathaus stattgefunden. Knapp 500 Jugendliche aus ganz NRW stellten ihre Können unter Beweis. Ihr Ziel: die Leistungsspange der Jugendfeuerwehren. Alle bestanden und zeigten: Sie sind topfit und hoch motiviert im Einsatz.

Die Begrüßung hatten Bürgermeister Ralf Péus, der Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese und der stellvertretende Bezirksbrandmeister Ludger Schlinkmann übernommen. Sie alle wünschten den Gruppen viel Erfolg und viel Spaß. Schlinkmann betonte, wie wichtig es sei, dass sich bei der Feuerwehr einer auf den anderen verlassen könne. Leistungsprüfer Stefan Jäger beschrieb das Engagement in der Wehr mit klaren Worten: „Es ist einfach das geilste Hobby der Welt!“

Alle sind willkommen

Jan Frigger, Pressesprecher der Bestwiger Wehr, stellte die Jugendfeuerwehr als „die wichtigste Institution zur Gewinnung neuer Mitglieder“ vor. „Einige bleiben dem Hobby treu und engagieren sich dort auch später. “ In vielen Orten könnten bereits Kinder ab zehn Jahren eintreten, wobei keine besonderen Voraussetzungen nötig seien. „Bei uns sind alle Jugendlichen und Kinder willkommen, vollkommen unabhängig von Körperbau, Größe, Schulbildung, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit. Nur eines sollten sie immer mitbringen: Motivation und Spaß an der Sache.“ Ab 16 Jahren ist es zudem in vielen Gemeinden möglich, dass die Jugendlichen bereits im Dienst der aktiven Feuerwehr teilnehmen.

An den Vorbereitungen zum Leistungsnachweis waren circa 40 freiwillige Helfer, größtenteils Mitglieder der umliegenden Feuerwehren, beteiligt. Sie hatten die Wettkampfstätten vorbereitet und sorgten dafür, dass die Teilnehmer mit genügend Getränken und Grillgut versorgt waren.

Die Leistungsspange findet nur alle zwei bis drei Jahre im Hochsauerlandkreis statt, in ganz Nordrhein-Westfalen nur einmal im Jahr. Der Leistungstest besteht aus fünf Disziplinen, aus drei verschiedenen Kategorien.

Neben dem theoretischen Teil, für den die Gruppen diverse Fragen aus dem Feuerwehr-Alltag beantworten müssen, gibt es einen sportlichen und einen feuerwehrpraktischen Teil. Dafür treten die Jugendlichen im Kugelstoßen und im Staffellauf an. Außerdem müssen sie möglichst schnell drei Strahlrohre verbinden und einen Schlauch ausrollen.

„Besonders im technischen Teils geht es vor allem um Teamwork und die Verständigung zwischen den Gruppenmitgliedern“, erläuterte Jan Frigger. Die Sportübungen sollen vor allem Kraft und Ausdauer prüfen.

Teilnehmer aus dem HSK

Aus dem Hochsauerlandkreis nahmen insgesamt 16 Jugendgruppen aus 10 verschiedenen Gemeinden teil. Darunter die Jugendfeuerwehr Bestwig, Meschede mit zwei Gruppen, Eslohe, Schmallenberg, Brilon, Olsberg, Siedlinghausen, Marsberg mit zwei Gruppen, Arnsberg mit vier Gruppen und Sundern ebenfalls mit zwei Gruppen. Alle bestanden.

Eine Fotostrecke zum Leistungsvergleich findet sich hier:

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