Feuerwehr

Meschede: Hoher Schaden durch Feuer bei Martinrea Honsel

Erst ist der normale Übungsabend für die Feuerwehr in Meschede - dann wird sie zum Brand nebenan bei Martinrea Honsel gerufen. 

Erst ist der normale Übungsabend für die Feuerwehr in Meschede - dann wird sie zum Brand nebenan bei Martinrea Honsel gerufen. 

Foto: Feuerwehr

Meschede.  Die Feuerwehr in Meschede übt gerade nebenan - da bricht bei Martinrea Honsel ein Brand aus. In dem Unternehmen entstand hoher Schaden.

Bei einem Brand bei Martinrea Honsel ist am Montagabend hoher Sachschaden entstanden. Dort ist eine Druckgussmaschine ausgebrannt.

Gegen 21 Uhr war Feueralarm ausgelöst worden. Ausgebrochen ist der Brand in der so genannten PSA-Halle bei Martinrea Honsel, die Abkürzung für den französischen Autohersteller Peugeot Societé Anonyme und seine Marke Opel, Citroen und Peugeot. Martinrea Honsel liefert Teile für PSA zu. Mitarbeiter hatten den Brand bemerkt, selber dann die Alarmanlage betätigt. Sie versuchten noch zunächst, selbst mit Pulverlöschern das Feuer zu löschen - vergeblich.

Dichter Rauch über der PSA-Halle

Blitzschnell im Einsatz war die Mescheder Feuerwehr - sie hat ohnehin montags immer nebenan von Martinrea Honsel am Gerätehaus ihren Übungsabend, so dass der Anfahrtsweg für die Freiwilligen entfiel. Zunächst war nur von der Auslösung der Brandmeldeanlage die Rede gewesen, das kommt durchaus häufiger vor, ohne dass ein echter Einsatz dann dahinter steckt. Diesmal allerdings war es ein Ernstfall. Dichter Rauch stand über der Halle, als die Feuerwehr eintraf. „Es sah erst schlimmer aus, als es dann war“, sagt Einsatzleiter Holger Peek.

Wegen des Rauches wurden vorsichtshalber weitere Kräfte angefordert: Die Löschgruppen in Eversberg, Wehrstapel und Remblinghausen; in Eversberg ging deshalb die Feuerwehrsirene. Ausrücken mussten sie allerdings nicht mehr, weil die Mescheder das Feuer dann schon selbst rasch unter Kontrolle bekommen hatten. Die Hallentore und die Dachklappen wurden geöffnet, so dass der Qualm abziehen konnte, danach konnte die brennende Maschine dann schnell mit Wasser gelöscht werden.

Brandursache ist vermutlich ein technischer Defekt. Schläuche, Kabel und Öl waren in Brand geraten, das Feuer griff dann auf die Maschine über. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Nach eineinhalb Stunden konnte die Feuerwehr abrücken. Insgesamt waren 32 Feuerwehrleute im Einsatz, dazu der Rettungsdienst und die Polizei.

Dienstag der nächste Alarm

Am Dienstag ging bei der Kreisleitstelle in Enste dann um 10.45 Uhr erneut ein Alarm wegen der Brandmeldeanlage bei Martinrea Honsel ein – diesmal war es allerdings ein klassischer Fehlalarm, ausgelöst durch Wartungsarbeiten auf dem Firmengelände. Die Feuerwehr musste nicht ausrücken.

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