Polizei

Mescheder Taxi in schweren Unfall auf der A44 verwickelt

In diesen  umgekippten  Kieslaster fuhr das Mescheder Taxi.

Foto: Renè Werner

In diesen umgekippten Kieslaster fuhr das Mescheder Taxi. Foto: Renè Werner

Meschede/Unna.   Drei Mescheder sind bei einem Unfall auf der A44 zum Teil schwer verletzt worden, als ihr Taxi in einen umgekippten Kieslaster fuhr.

Wie erst jetzt bekannt wurde, sind bei einem schweren Verkehrsunfall gestern Nachmittag auf der A44 in Richtung Dortmund auch drei Mescheder verletzt worden - ein Taxifahrer mit seinen Fahrgästen. Ein Sattelzug (beladen mit Kies) war - wahrscheinlich durch einen geplatzten Reifen - außer Kontrolle geraten.

Führerhaus auf der A44 Richtung Kassel

Der Sattelzug, durchbrach die Mittelschutzplanke und stürzte auf die rechte Fahrzeugseite. Hierdurch lag das Führerhaus des Lkw auf dem linken Fahrstreifen der Autobahn nach Kassel, der Auflieger befand sich quer auf der Fahrbahn in Richtung Dortmund.

20 Tonnen Schotter

Seine Ladung, um die 20 Tonnen Schotter, verteilten sich großflächig auf der Richtungsfahrbahn Dortmund. Der Tank des Lkw riss bei dem Unfall auf. Der Treibstoff, ca. 400 Liter Diesel ergossen sich in den begrünten Mittelstreifen.

Der Treibstoff floss, auf Grund der hohen Menge, über die Fahrbahn Richtung Kassel in den angrenzenden Grünbereich.

Fast unmittelbar danach prallte das Taxi aus Meschede, das auf dem linken Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Kassel fuhr, auf das Führerhaus des Sattelzuges. Das Taxi war neben dem 34- jährigen Taxifahrer aus Meschede, noch mit einem Ehepaar, eine 61 jährige Frau und ihr 65- jähriger Ehemann aus Meschede, besetzt. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte das Taxi gegen den Golf einer 26- jährigen Frau aus Soest.

Taxi aus Meschede

Der Taxifahrer sowie die 61-Jährige wurden durch den Zusammenprall leicht verletzt, deren 65-jähriger Ehemann kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Lebensgefahr bestand nicht. Die 26-jährige Fahrerin wurde ebenfalls leicht verletzt.

Die Staulänge in Richtung Kassel belief sich in Spitzenzeiten auf zehn Kilometer, in Richtung Dortmund vier Kilometer. Gegen 2.20 Uhr waren die Reinigungsarbeiten komplett abgeschlossen. Der Verkehr konnte danach über den rechten und den Seitenstreifen laufen. Der Sachschaden wird auf 250 000 Euro geschätzt. Ein Polizeihubschrauber unterstützte durch Luftbildaufnahmen die Unfallaufnahme.

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