Freizeitpark

Nach Unfall: Fort Fun hält weiter an seiner Rodelbahn fest

Die Sommerrodelbahn im Freizeitpark Fort Fun wird auch weiterhin betrieben. Sie entspreche allen erforderlichen Sicherheitsbestimmungen, so die Geschäftsführung.

Die Sommerrodelbahn im Freizeitpark Fort Fun wird auch weiterhin betrieben. Sie entspreche allen erforderlichen Sicherheitsbestimmungen, so die Geschäftsführung.

Foto: Archiv

Wasserfall.  Besucher sollen weiterhin ihren Spaß auf der Sommerrodelbahn im Fort Fun haben, so die Parkleitung. Die letzten Unfälle haben keine Konsequenzen.

Nach erneuten Unfällen im Freizeitpark Fort Fun bestehen keine Überlegungen, die Sommerrodelbahn womöglich dauerhaft zu schließen. „Wir gehen davon aus, dass es Fahrfehler waren“, sagt Geschäftsführer Andreas Sievering: „Da ist kein großes Ding passiert.“ Bei den beiden Unfällen am Mittwochnachmittag waren, wie berichtet, insgesamt vier Besucher aus Meschede leicht verletzt worden. Beide Unfälle hatten sich kurz nacheinander ereignet.

Nach den Unfällen war der Betrieb nicht eingestellt worden. Änderungen seien jetzt nicht geplant. Sievering bestätigt auf Anfrage ausdrücklich, dass die Sommerrodelbahn auch weiterhin betrieben werde. Das hatte er auch 2018 bereits gesagt, als sich dort ebenfalls ein Unfall ereignet hatte: Ursache soll auch seinerzeit ein Fahrfehler gewesen sein, ebenfalls bei einem Auffahrunfall.

In Sicherheit investiert

Schließlich sei dort, nach dem schweren Unfall, bei dem 2017 ein Junge einen Teil seines Beines verloren hatte, auch massiv in die Sicherheit investiert worden: „Wir haben in den letzten drei Jahren die Sicherheit der Anlage komplett erhöht.“ In diesem Zuge hatte die Rodelbahn bessere Anschnallgurte, Bremshebel und Gurtschlossverriegelungen erhalten: „Wir haben eine Anlage, die komplett den Normen und Sicherheitsanforderungen entspricht.“

Auf der Sommerrodelbahn wird eine Geschwindigkeit von maximal 45 km/h erreicht. Gestartet wird mit einem Abstand von 25 Metern, die jeweils zwischen den Schlitten liegen. Bei Regen liegen 50 Meter dazwischen. Innerhalb von 15 Metern stoppe ein Schlitten - das entspreche, so Sievering, auch dem durchschnittlichen Reaktionsvermögen. Danach gebe es dann immer noch 10 Meter Platz zwischen den Schlitten. Natürlich müssten die Besucher die Sicherheitsbestimmungen beachten.

„Perfekt funktioniert“ habe, so der Geschäftsführer, am Mittwoch das Sicherheitskonzept im Park. Die Erstrettungskräfte des Parks hätten schnell gehandelt, die Rettungsfahrzeuge seien rasch vor Ort gewesen.

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