Ortsumgehung

Nächste Bauphase für Ortsumgehung Bad Fredeburg startet

Luftbild mit Blick auf die ersten Arbeiten zur Ortsumgehung Bad Fredeburg .

Luftbild mit Blick auf die ersten Arbeiten zur Ortsumgehung Bad Fredeburg .

Foto: Hans Blossey

Bad Fredeburg.  Fortschritte an der Großbaustelle für die L776n: Maßnahmen liegen im Zeitplan, ab Montag starten die Arbeiten für die geplanten Brückenbauwerke.

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Die Großbaustelle Ortsumgehung Bad Fredeburg geht in die nächste Stufe, das teilte der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen jetzt mit. Die Rodungsarbeiten an der Neubautrasse sind abgeschlossen, die Verlegung der durch die Baumaßnahme unterbrochenen Wirtschafts- und Wanderwege ist in den letzten Zügen und die Teichanlagen als Fledermaustrinkgewässer sind fertiggestellt.

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift liege demnach mit dem Neubau der Ortsumgehung im Zeitplan. Am Montag, 17. Juni, beginnen die Arbeiten für die Brückenbauwerke, heißt es weiter.

2,3 Millionen Euro für Brückenbauwerke

Um die Zugänglichkeit des Weidelandes westlich und östlich der Neubautrasse zu erhalten, wird die erste Brücke nördlich der B 511 als sogenannte Viehtrift – also ein Weg, der zum Viehtrieb genutzt wird – errichtet.

Die zweite Brücke liegt südlich der K 20 Altenilper Straße und dient als Überführung eines Wirtschaftsweges. Für beide Brücken sind Baukosten von rund 2,3 Millionen Euro sowie eine Bauzeit von voraussichtlich einem Jahr veranschlagt.

Verkehrsregelung während der Bauarbeiten

Ebenfalls in den Startlöchern steht der Baubeginn für das dritte und vierte Brückenbauwerk. Mitte Juli erfolgt der Bau der Brücke nördlich der K 20 Altenilper Straße sowie der Brücke zur Unterführung eines Gewässers und des Kreuzweges. Die Kosten betragen 2,5 Millionen Euro. Auch hier ist eine Bauzeit von einem Jahr angesetzt.

Die Baustellenzufahrt für die Errichtung der Brücken ist über die Bundesstraße und die Verkehrsregelung mittels einer mobilen Ampelanlage sowie über die Kreisstraße vorgesehen.

Für die 2,5 Kilometer lange Ortsumgehung investiert das Land NRW insgesamt etwa 17,5 Millionen Euro.

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