Advent

Neuanfang mit Weihnachtsmarkt in Meschede

Eine Szene von einem der letzten Weihnachtsmärkte in Meschede: Das letzte echte Hüttendorf dabei stand am Von-Stephan-Platz.

Eine Szene von einem der letzten Weihnachtsmärkte in Meschede: Das letzte echte Hüttendorf dabei stand am Von-Stephan-Platz.

Foto: Jürgen Kortmann

Meschede.  Der Plan für den neuen Weihnachtsmarkt in Meschede steht: An neuem Ort, mit neuen Ideen und nicht nur in der Adventszeit.

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Der neue Weihnachtsmarkt in Meschede ist beschlossene Sache: Unter dem Namen „Adventstreff“, der aus den Vorjahren übernommen wird, findet er an insgesamt fünf Wochenenden im Dezember statt - zum vierten Advents-Wochenende dann zusätzlich auch donnerstags und freitags am 19. und 20. Dezember.

Außerdem wird er noch über Weihnachten hinaus verlängert um die Tage vom 27. bis 29. Dezember: „Diese Tage werden erfahrungsgemäß für das Einlösen von Gutscheinen und zum Umtausch genutzt“, sagt Christina Wolff, Leiterin des Stadtmarketings und der Werbegemeinschaft. Außerdem sind das die Tage, in denen viele Heimkehrer nach Meschede noch zu Besuch seien.

Weihnachtsmarkt Meschede: Auch Vereine beteiligen sich wieder

Neu sein wird der Ort, an dem der „Adventstreff“ ausgerichtet wird: Auf dem Vorplatz des Henne-Ruhr-Marktes und der Stadthalle. Der Wunsch nach einem Weihnachtsmarkt war von den Geschäften im Markt vorangetrieben worden. Das Stadtmarketing griff diesen Wunsch auf, und lud Interessenten zu einem offenen Austausch dazu ein: „Wir waren positiv überrascht, wie viele kamen“, sagt Christina Wolff. Danach stand fest, dass der Versuch gewagt wird.

Die Bar Brazil, das Restaurant Casa Conchita und die Bäckerei Franzes richten den Markt kulinarisch aus, dazu gibt es auch Stände mit Schmuck und Handgemachtem, einen Imker. Auch die Vereine, die sich in den letzten Jahren mit Buden in der Ruhrstraße beteiligten, sind wieder mit dabei. „Das ist ein Neuanfang“, sagt Christina Wolff: „Wir schauen, wie das angenommen wird und ob es ein Potenzial gibt, den Treff womöglich dann im nächsten Jahr zu erweitern.“ Die Bezeichnung Weihnachtsmarkt scheut sie: Damit würden die Besucher einen Markt wie in Dortmund verbinden, „und damit können wir uns niemals vergleichen“.

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