Blasmusik

Orchester überzeugt bei großem Frühlingskonzert

Das Blasorchester Nordenau-Oberkirchen spielt erneut zum großen Frühlingskonzert in der Oberkirchener Schützenhalle auf.          

Das Blasorchester Nordenau-Oberkirchen spielt erneut zum großen Frühlingskonzert in der Oberkirchener Schützenhalle auf.          

Foto: Rita Maurer

Oberkirchen/Nordenau.   Das Blasorchester Nordenau-Oberkirchen präsentierte bei seinem Frühlingskonzert das neue Programm. Der Nachwuchs stand ebenfalls auf der Bühne.

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Können Posaunen Elefanten sein? Und Schlagzeuger Spechte oder Trompeter Pferde imitieren? Dass das und noch vieles mehr geht, hat am Samstag das Blasorchester Nordenau-Oberkirchen (kurz BONO) bei seinem Frühlingskonzert bewiesen. „Farben der Musik“ lautete das Motto.

Polkas, Märsche und Filmmusik

Die mehr als 40 Musiker zogen mit ihrem Dirigenten Dominik Tepel optisch und akustisch alle Register, um dieses Motto umzusetzen – angefangen von der bunt beleuchteten und geschmückten Schützenhalle, für die alleine fast 500 Schmetterlinge gefalten worden waren, und einer sympathischen Eröffnungsrede von Marieke Hütten.

Aber auch musikalisch war das Programm bunt gemixt: Von sinfonischer Blasmusik, die Bilder im Kopf entstehen ließ (unter anderem Elefanten, Spechte und Pferde) über einen rustikalen Teil mit Polkas und Märschen bis hin zu Filmmusik und einem Rock/Pop-Medley zeigten die Stücke das gesamte Spektrum auf, das von einem Musikverein im Sauerland im Jahresverlauf gefordert wird. Nach dem Konzert ging es nahtlos über zur „Nachtschicht“, der vor zwei Jahren gegründeten Tanzband des Orchesters.

Bunt ist auch die Zusammensetzung des BONO, das vor 15 Jahren aus den bis dahin eigenständigen Musikvereinen Nordenau und Oberkirchen gebildet wurde – es sind nicht alltägliche Instrumente wie Bassklarinette und Oboe im Einsatz.

Fit für die Zukunft

Außerdem gibt es wohl nur wenige Orchester, in denen die Musiker aus so vielen verschiedenen Orten kommen: Neben dem Raum Oberkirchen sind auch aus den Stadtgebieten Winterberg, Hallenberg und Medebach Aktive dabei. Sie alle lieferten ein beeindruckendes Zeugnis der musikalischen Gegenwart des Orchesters. Und dass es auch für die Zukunft bunt aufgestellt ist, bewiesen die 25 Nachwuchsmusiker des Jugendorchesters unter Nils Albers.

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