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Ostwiger Schützen: Jede Menge Eigenleistungen

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Der Vorstand der St.-Antonius-Schützenbruderschaft  Ostwig mit  Brudermeister Dr. Paul Heinz Liese (am Pult). Er rief bei der Versammlung zu einer stärkeren Beteiligung an der Totenehrung und Kranzniederlegung auf.    Foto:Privat

Der Vorstand der St.-Antonius-Schützenbruderschaft Ostwig mit Brudermeister Dr. Paul Heinz Liese (am Pult). Er rief bei der Versammlung zu einer stärkeren Beteiligung an der Totenehrung und Kranzniederlegung auf.    Foto:Privat

Ostwig.   Die Hallensanierung fordert von den Ostwiger Schützen weiterhin jede Menge Eigenleistungen. Gute Nachrichten gab es zum Bierpreis.

An und in der Ostwiger Schützenhalle hat sich eine ganze Menge getan - und die Arbeiten werden weitergehen. Das hat der Vorstand der Bruderschaft bei der Jahreshauptversammlung angekündigt. Der Hallenausschussvorsitzende Michael Odenthal lieferte einen umfassenden Bericht über die erledigten und bevorstehenden Renovierungen und baulichen Maßnahmen. So wurde an der umgestalteten Außenanlage die Böschung zum Nachbargrundstück mit Folie und Steinen abgedeckt und die großen Kastanienbäume am Schützenplatz sowie die Hainbuchenhecke am Schießstand wurden erheblich gestutzt.

Ehrenamtlicher Einsatz

Für die Notbeleuchtung in der Halle haben die Schützen neue LED-Technik angeschafft und auch in der in der Damentoilette wurden neue Lampen montiert. Die größte Maßnahme sei allerdings der Umbau der Herrentoilette. Schon fast fertig sei hier der Vorraum mit neuen Waschbecken und Fliesen. Aktuell wird der Toilettenraum in Angriff genommen. Die in die Jahre gekommene „Pinkelrinne“ wird entfernt, und es werden neue Urinale eingebaut. Die Toilettenkabinen werden vergrößert und zwei moderne wandhängende WC eingebaut. „Neue Wand- und Bodenfliesen werden dem Raum ein völlig neues Gesicht geben“, so Odenthal. Die Arbeiten wurden und werden zu einem großen Teil ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet.

91 Mitglieder waren der Einladung zur Generalversammlung der St.-Antonius-Schützenbruderschaft gefolgt. Thema war dabei unter anderem auch der aufwändige Umbau des Schießkellers.

Positive Verhandlungen mit Warsteiner Brauerei

Eine weitere positive Nachricht: Beim Schützenfest wird es keine Bierpreis-Erhöhung geben. Es bleibt bei 1,30 Euro pro Glas. Die Vertragsverhandlungen bezüglich der künftigen Bierlieferung seien positiv verlaufen. Zu verbesserten Konditionen arbeiten die Ostwiger Schützen nach eigenen Angaben auch weiterhin mit der Warsteiner Brauerei zusammen.

Unverändert wird auch die Festfolge beim Schützenfest bleiben, das vom 15. bis 17. Juni stattfinden wird. Darauf wies Hauptmann Klaus Odenthal in der Versammlung hin. Für den Hauptfestzug am Sonntag seien wieder vier Musikkapellen verpflichtet worden. Die vierte Kapelle solle auch ein Dank für die hervorragende Beteiligung der Jungschützen an den Festumzügen sein.

Es bleibt auch beim Antreten der Schützenbrüder am Sonntagmorgen an der Kirche mit Totenehrung und Kranzniederlegung. Hier war im letzten Jahr die Beteiligung sowohl der Schützenbrüder als auch der Bevölkerung sehr enttäuschend. Brudermeister Dr. Paul Heinz Liese appellierte an alle Ostwiger, am Sonntagmorgen möglichst zahlreich zur Kirche zu kommen, um dem ernsten und feierlichen Anlass einen würdigen Rahmen zu geben.

>>>HINTERGRUND

Fahnen für das Schützenfest können bis zum Mittwoch, 15. Mai, telefonisch bei Klaus Eßfeld ( 02904/2458) bestellt werden.

Weitere Veranstaltungen in diesem Jahr sind das Kinderschützenfest am 31. August und der Seniorennachmittag am 1. Dezember.

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