Betrug

Perfider Betrug: Esloherin verliert tausende Euro am Telefon

In Eslohe ist eine Frau Opfer eines perfiden Telefonbetrugs geworden.

In Eslohe ist eine Frau Opfer eines perfiden Telefonbetrugs geworden.

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Eslohe.  In Eslohe ist eine Frau Opfer einer perfiden Betrugsmasche geworden. Jetzt warnt die Polizei die Bevölkerung.

In Eslohe ist eine 66 Jahre alte Frau Opfer von Telefonbetrügern geworden. Sie überwies den Tätern Geld im Wert von mehreren tausend Euro. Ereignet hatte sich die Tat laut Polizei zwischen dem 8. und dem 26. September.

Die Täter riefen die Frau an und verkündeten, dass sie bei einem Gewinnspiel gewonnen hätte. Um das Geld überwiesen zu bekommen, müsse sie im Vorfeld eine Gebühr bezahlen. Mit Anrufen über mehrere Wochen manipulierten die Täter die Frau und brachten sie dazu, immer wieder hunderte Euro an den Anrufer zu überweisen. So kamen die Täter laut Polizei an einen Betrag von mehreren tausend Euro.

Um die Gutgläubigkeit der 66-Jährigen noch weiter auszunutzen, nutzten die Täter das Konto der Frau als „Zwischenkonto“ für Geldtransaktionen. Das Geld stammt möglicherweise aus anderen Straftaten.

Ein aufmerksamer Zeuge machte die Dame auf den Betrug aufmerksam.

Der Polizei ist diese Betrugsart bekannt. Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden. Die Methode ist immer die gleiche: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen.

Mit einfachen Tipps kann man sich laut Polizei allerdings vor den Betrügern schützen.

Die Polizei rät:

Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!

Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren oder wählen gebührenpflichtige Sondernummern (gebührenpflichtige Sondernummern beginnen z.B. mit der Vorwahl: 0900..., 0180..., 0137...).

Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches. Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer.

Das gilt auch für andere Betrugsarten, wie beispielsweise den Enkeltrickbetrug.

Deshalb rät die Polizei: Sprechen Sie mit Ihren Mitmenschen und machen Sie auf die Maschen der Betrüger aufmerksam.

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