Gesundheitsvorsorge

Podiumsdiskussion in Bestwig: Apotheker sind empört

Die Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet am heutigen Mittwoch, 15. November, um 18 Uhr im großen Bürgersaal des Rathauses in Bestwig eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Herausforderungen der Gesundheitsvorsorge im ländlichen Raum“. Die Apotheker üben Kritik.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet am heutigen Mittwoch, 15. November, um 18 Uhr im großen Bürgersaal des Rathauses in Bestwig eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Herausforderungen der Gesundheitsvorsorge im ländlichen Raum“. Die Apotheker üben Kritik.

Foto: Guido Raith

Bestwig.  Eine Podiumsdiskussion in Bestwig zur Gesundheitsvorsorge im ländlichen Raum verärgert die heimischen Apotheker.

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Die Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet am heutigen Mittwoch, 15. November, um 18 Uhr im großen Bürgersaal des Rathauses in Bestwig die nächste Veranstaltung im Rahmen der Reihe Hochsauerlandgespräch mit dem Titel „Herausforderungen der Gesundheitsvorsorge im ländlichen Raum“.

Auf dem Podium diskutieren Dr. med. Decker von der KVWL-Bezirksstelle Arnsberg, Diplom-Kaufmann Werner Kemper (Sprecher der Geschäftsführung Klinikum Arnsberg), Frederik Ley (Vorsitzender Regionalleitung DB Regio Bus NRW), Max Müller (Chief Strategy Officer DocMorris) sowie Dr. Christof Bartsch (Bürgermeister in Brilon). Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese übernimmt die Moderation.

An dem Abend soll unter anderem der Frage nachgegangen werden, welche Ansatzpunkte es gibt, um die flächendeckende medizinische Versorgung dauerhaft sicherzustellen und zu verbessern und wie Politik und Praxis zusammenarbeiten können, um den Wandlungsprozess aktiv zu gestalten und abzufedern. Alle Bürger sind eingeladen, mitzudiskutieren.

Brief an SPD-Landeschef Groschek

Der Apothekerverband Westfalen-Lippe hat bereits im Vorfeld mit Empörung auf die Zusammensetzung des Podiums der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung reagiert. Der Vorsitzende des Verbandes, Dr. Klaus Michels, kritisiert in einem Schreiben an den SPD-Landesvorsitzenden Michael Groschek, dass zwar mit Doc Morris der Vertreter eines ausländischen Kapitalunternehmens für Arzneimittelversand, aber niemand aus der regionalen Apothekerschaft auf das Podium geladen wurde.

Sie aber sei es, die die örtliche Versorgung und Beratung in der Fläche und zu Nacht- und Notdienstzeiten seit Jahrzehnten zuverlässig erhalte und alles dafür tue, diesen Dienst an der Bevölkerung auch künftig zu garantieren, anstatt nur die Rosinen aus dem Gesundheitsmarkt zu picken. Das Verhalten der Stiftung missachte den gesetzlichen Versorgungsauftrag der öffentlichen Apotheken und den großen persönlichen Einsatz der Beschäftigten in den örtlichen Apotheken ebenso wie deren hohe Akzeptanz in der Bevölkerung.

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