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Polizei ermittelt nach Schlägerei an Achterbahn im Fort Fun

Nicht alle Fahrgäste der Achterbahn im Fort Fun  waren am 1. Juli so fröhlich wie die Besucher auf diesem Foto.

Nicht alle Fahrgäste der Achterbahn im Fort Fun waren am 1. Juli so fröhlich wie die Besucher auf diesem Foto.

Foto: Privat

Wasserfall.   Weil zwei Fahrgäste nicht aus der Achterbahn aussteigen wollten, kam es im Fort Fun zu einer Schlägerei. Die Ermittlungen sind schwierig.

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Nach einer Auseinandersetzung zweier Gruppen im Abenteuerland Fort Fun zu Beginn dieses Monats dauern die Ermittlungen der Polizei immer noch an.

Bereits am Sonntag, 1. Juli, waren an der Achterbahn des Freizeitparks zwischen 15.45 und 16 Uhr mehrere Besucher aneinandergeraten. Anlass: Zwei Fahrgäste wollten nach einer Achterbahnfahrt nicht aussteigen und eine weitere Runde mit den restlichen Mitgliedern ihre Gruppe drehen, die für die erste Fahrt keinen Platz mehr bekommen hatten.

Laut Polizei-Pressesprecher Sebastian Held handelt es sich bei der Gruppe um jugendliche Zuwanderer im Alter zwischen 16 und 20 Jahren aus dem Irak, aus Syrien und aus Afghanistan, die in Schmallenberg wohnen.

Aufklärung dauert an

Wie Held gestern weiter mitteilte, seien die beiden Männer nach einigem verbalen Hin und Her mit wartenden Fahrgästen dann ausgestiegen. Auch der Mitarbeiter der Achterbahn hatte den beiden jungen Männern erklärt, dass sie ihren Platz für die in der Schlange stehenden Besucher räumen müssen.

Nach dem Stopp der nächsten Achterbahnfahrt kam es dann laut Polizei zu Pöbeleien, Schubsereien und einer Schlägerei zwischen den Beteiligten. Unklar sei zum jetzigen Zeitpunkt immer noch, ob die Eskalation von Seiten der Zuwanderer oder von der wartenden Gruppe ausgegangen sei, die sich über das Verhalten der beiden Männer beschwert hatte.

14 Zeugen und Beschuldigte

Bei der Gegenseite handele es sich um deutsche Männer aus Iserlohn im Alter zwischen 22 und 30 Jahren. Laut Polizei-Pressesprecher Held gestaltet sich die Ermittlungsarbeit schwierig. Seit dem 1. Juli werden nach und nach insgesamt 14 Zeugen und Beschuldigte vernommen. Erst in dieser Woche habe noch eine Vernehmung in der Sache stattgefunden. Wegen der Beteiligung der Männer aus Iserlohn sind auch Beamte aus dem Märkischen Kreis mit den Vernehmungen beschäftig.

Held geht davon aus, dass es noch mehrere Wochen dauern wird, bis es Klarheit in der Sache gebe. Fakt ist: Ermittelt wird wegen Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung.

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