Kultur

Popchor NJoy mit Konzert in Bad Fredeburg nach Corona-Zeit

Der Popchor Njoy aus Westfeld trat nach einer Corona-bedingten Pause wieder auf. Im Rahmen des „Spirituellen Sommers“ wurden Lieder gesungen, die eine Verbindung zu Wasser aufgriffen. Es war ein besonderer Auftritt für alle Mitglieder sowie Zuschauer, die sich nach einer langen Zeit über ein Konzert gefreut haben.

Der Popchor Njoy aus Westfeld trat nach einer Corona-bedingten Pause wieder auf. Im Rahmen des „Spirituellen Sommers“ wurden Lieder gesungen, die eine Verbindung zu Wasser aufgriffen. Es war ein besonderer Auftritt für alle Mitglieder sowie Zuschauer, die sich nach einer langen Zeit über ein Konzert gefreut haben.

Foto: Nina Kownacki

Bad Fredeburg.  Endlich wieder Konzerte: Nach langer Corona-Pause präsentierte sich der Popchor NJoy in der St. Georg Kirche in Bad Fredeburg. So lief es.

„Still werden!“ – so hieß das Konzert des Popchors NJoy letzten Freitagabend in Bad Fredeburg. Im Rahmen des „Spirituellen Sommers“ wurde eine Stunde lang der Musik Raum gegeben. Das Konzert war ausgebucht: 70 Besucher haben unter Abstandsregelungen in der St. Georg Kirche modernen Liedern gelauscht. Trotz Corona-Bestimmungen war der Chor glücklich, wieder auftreten zu dürfen, so auch die Zuschauer, die froh über den Besuch des Konzertes waren.

Eine Zeit für Seele und Geist, hieß es im Vorfeld der Veranstaltung. Unter der Leitung von Christoph Ohm bot der Popchor NJoy aus Westfeld Momente zur Entspannung. Mit Solisten und kleinen Ensembles aus den eigenen Reihen wurden moderne Lieder gespielt, die zum Nachdenken anregen sollten.

Von „Tears in Heaven“ zu „Rivers of Babylon“ bis hin zu „A Million Dreams“ – alle Lieder hatten eine Verbindung zum Thema „Wasser“, auch wenn es sich teils um Tränen handelte. Für Njoy war es ein besonderes Konzert: der Popchor hätte dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Mit dem Auftritt in Bad Fredeburg wollte dieser wieder in einen unter Corona-Bestimmungen möglichen Alltag zurückkehren — für die Mitglieder als auch für die Zuschauer.

Proben waren Herausforderung

Denn zur Pandemie-Zeit waren die Proben eine besondere Herausforderung. „Wir trafen uns einzeln zu fünf oder sechs Personen in der Schützenhalle und haben geprobt. Manche Mitglieder sind fast eine Stunde angereist, um eine halbe Stunde an der Probe teilzunehmen. Es war ein großer Koordinationsaufwand, doch alle haben sich gefreut, dass wir trotz erschwerten Bedingungen wieder weitermachen konnten. Denn während des Lockdowns und auch danach, war es nicht möglich ein normales Chordasein zu führen“, so Ina Hennecke, erste Vorsitzende.

Doch als die Proben wieder erlaubt waren, stand auch das Hygienekonzept für die Aufritte fest. „Wir müssen zwei Meter Abstand zwischen den einzelnen Sänger und Sängerinnen einhalten. Auch für die Zuschauer gelten Hygiene- und Abstandsregeln.“, erzählt Hennecke. Demnach können nicht alle Sänger und Sängerinnen gleichzeitig auf die Bühne.

Chorleiter zufrieden

„Bei diesem Konzert haben insgesamt 26 Chormitglieder mitgesungen, immer im Tausch. Sonst treten zum Teil circa 50 Sänger und Sängerinnen gleichzeitig auf.“ Christoph Ohm, seit 9 Jahren Chorleiter, war zufrieden: „Trotz den Bedingungen sind wir sehr glücklich wieder auftreten zu können. Es verlief alles nach Plan und wir waren im Rahmen des Möglichen ausverkauft. Es ist schön, dass so viele Menschen gekommen sind, um unserer Musik zu lauschen.“

Auch die Zuschauer genossen den Abend und konnten eine Stunde lang ihre Gedanken abschalten: „Die Lieder und der Chor haben mich sehr bewegt. Ich konnte meinen Gedanken Raum geben und zur Ruhe kommen“, sagte Ursula Lingens (79), die bereits mehrere Konzerte des Chors besucht hat.

„Es tat unglaublich gut, wieder nach so einer langen Zeit ein Konzert zu besuchen. Auch wenn es erst ungewohnt war, die Kirche aufgrund der Abstandsregelungen das erste Mal so leer zu sehen.“, ergänzte Petra Schneider-Voß (59), aus dem Raum Schmallenberg.

Weitere Konzerte

Weitere Konzerte sind auch wieder geplant: am 11. Oktober in Westfeld, mit dem gleichen Ensemble sowie zu Weihnachten.

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