Positive Entwicklung für „AMCO Plast“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Berge. In schwieriger Situation haben 2013 Alois Schmidt und Christian Hohmann die Berger Firma „AMCO Plast GmbH“ übernommen. Mit viel Mut, Risikokapital, Engagement und Unterstützung der Mitarbeiter schafften sie es, dem Unternehmen eine neue, positive Richtung zu geben. Heute begeistern Besucher dort die automatisierten Herstellungsprozesse und die vielfältigen Möglichkeiten.

Jetzt erhielten sie Besuch von SPD-Bundestagsmitglied Dirk Wiese sowie Kreistagsmitglied und Landtagskandidat für das Hochsauerland (Wahlkreis 125), Peter Newiger. Nach einem kurzen Gespräch erhielten die Politiker einen Einblick in die Produktion.

Einblick in die Produktion

Christian Hohmann erläuterte bei der Führung durch das Unternehmen den Entstehungsprozess der Kunststoffspritzgussteile vom Granulat bis zum fertigen Produkt. Die Firma „AMCO Plast GmbH“ mit ihren rund 30 Mitarbeitern bietet außer der Herstellung der Kunststoffspritzgussteile auch die Bedruckung und Montage von Baugruppen für die Elektrogeräte-, Automotiv-, Elektronik- und Gehäusetechnikindustrie. Auf Wunsch des Kunden wird jedes Neuprojekt von der Idee bis zum fertigen Produkt begleitet.

Ein Höhepunkt der Führung war die frisch eingetroffene Anlage zur Herstellung von elastischen Bodenbelägen für die Innen- und Außenanwendung, die beispielsweise Anwendung auf Spielplätzen, Terrassen und Industriebereichen finden. Diese Bodenbeläge werden für die zur Firmengruppe gehörige Flexi-floor GmbH in Obrigheim gefertigt. Die Fertigungsanlage in dieser Form ist einzigartig in Deutschland.

Bei einem abschließenden Gespräch fand ein reger Meinungs- und Informationsaustausch statt. Hierbei erläuterten die Geschäftsführer Hohmann und Schmidt, wie das Unternehmen 2013 aus einer wirtschaftlich sehr schwierigen Situation übernommen und mit viel Mut, Risikokapital, Engagement und Unterstützung der Mitarbeiter in eine positive Richtung geführt wurde.

Maßnahmen umgesetzt

Außerdem betonten die Geschäftsführer, wie wichtig es sei, neue Branchen zu erschließen und einzunehmen. Hierzu wurden bereits Maßnahmen umgesetzt, um die Kundenakquise nachhaltig zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen bereits bei der Volkswagen AG als Direktlieferant gelistet und freigegeben.

Weiter möchte die Firma Möglichkeiten schaffen, um weitere Mitarbeiter zu gewinnen. Im Fokus steht hier die Weiterbildung und Förderung der Mitarbeiter, insbesondere junger Menschen. Das soll zukünftig das Potenzial weiter steigern und die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens erhalten. Jeder neue Kunde helfe selbstverständlich diese positive Entwicklung fortzuführen. „Die Industrie in Südwestfalen ist gut aufgestellt, das zeigt der Fertigungsprozess auf hohem Niveau.“, so Wiese.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben