Sanierung

Großes Bauprojekt rund um Ramsbecker Turnhalle

Mit dem Umbau der Neben-Räume an der Ramsbecker Turnhalle ist jetzt ein zweistufiges Großprojekt gestartet, das für den Ort und seine Bürgerschaft neue Perspektiveneröffnet.

Mit dem Umbau der Neben-Räume an der Ramsbecker Turnhalle ist jetzt ein zweistufiges Großprojekt gestartet, das für den Ort und seine Bürgerschaft neue Perspektiveneröffnet.

Foto: Gemeinde Bestwig

Ramsbeck.  Es tut sich etwas an der Ramsbecker Turnhalle: Das alte Lehrschwimmbecken soll bald neue Möglichkeiten bieten.

Mit dem Umbau der Nebenräume an der Ramsbecker Turnhalle ist jetzt ein zweistufiges Großprojekt gestartet, das für den Ort und seine Einwohner neue Perspektiven eröffnet. Das alte, nicht mehr genutzte Lehrschwimmbecken wird zum Multifunktionsraum, der ebenso den örtlichen Vereinen wie auch der Wilhelmine Lübke-Grundschule zur Verfügung stehen wird.

Aus zwei mach eins

Der Umbau der Nebenräume ist der erste Schritt hin zu der neuen Nutzung. Das Grundprinzip dabei lautet: Aus zwei mach eins. „Umkleiden und Sanitärräume waren früher von ihrer Aufteilung für die Schwimm- und für die Turnhallezugeschnitten, nicht aber für einen Mehrzweckraum“, erläutert Dipl.-Ing. Hubertus Kreis vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde Bestwig: „Wir ändern den kompletten Raumzuschnitt und richten ihn auf die neue Nutzung aus.“

Dafür sind die bisherigen Nebenbereiche komplett entkernt und neu aufgemauert worden. Im aktuellen Rohbau-Zustand ist der Raumzuschnitt für Umkleiden,Duschen, Toiletten und Sanitätsraum bereits zu erkennen. „Auch ein WC für Menschen mit Behinderung wird es geben“, erklärt Hubertus Kreis - in diesem Bereich sind aktuell provisorische Umkleiden eingerichtet, damit die Turnhalle auch während der Bauphase problemlos genutzt werden kann.

Zweiter Schritt

In der nächsten Phase erfolgen die Sanitär- und Elektroinstallationen, bevor verputzt und ein neuer Fußboden verlegt wird. Zwischen dem Eingangsbereich und den Nebenräumen wird es künftig einraumhohes Glaselement geben, das für Helligkeit sorgt. Um den Haupteingang barrierefrei nutzen zu können, wird zusätzlich eine Rampe angelegt. Bis zu den Sommerferien 2021 soll dieser Bauabschnitt beendet sein: „Turnhalle und Nebenräume können dann weitgehend ohne Einschränkungen genutzt werden“, erläutert Hubertus Kreis.

Rund 400.000 Euro stellt die Gemeinde aus Eigenmitteln bereit. Für den eigentlichen Umbau des früheren Lehrschwimmbeckens zum Multifunktionsraum steuert das Land NRW Fördermittel in Höhe von 250.000 Euro. Der Umbau ist dann für das Jahr 2021 vorgesehen - im Anschluss an die Fertigstellung der Nebenräume.

Zurück in den Rohzustand

Dafür wird zunächst die gesamte Bausubstanz des 1965 gebauten Lehrschwimmbeckens in den Rohbauzustand zurückversetzt und anschließend erneut von Grund auf wieder ausgebaut. Das Schwimmbecken wird verfüllt und mit einer Stahlbetonbodenplatte abgedeckt. Der Boden selbst wird als wärmegedämmter Doppelschwingboden mit PVC- Bodenbelag angelegt - “im Prinzip wie eine kleine Turnhalle”, so Hubertus Kreis.

Der Raum kann dann beispielsweise für Kulturprojekte, Versammlungen, Gymnastik,Musikproben und schulische Veranstaltungen genutzt werden. Ein Nutzungskonzept ist bereits zwischen Gemeindeverwaltung, Ortsvorsteher Paul Schüttler, der Leitung der Wilhelmine-Lübke-Grundschule und Vorstandsvertretern von TuS Valmetal und Valmetaler Musikanten abgestimmt. Die Dorfgemeinschaft hat sich zudem bereiterklärt, diverse Abrissarbeiten sowie Grünarbeiten nach dem Rampen- und Treppenbau zu übernehmen.

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