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Randalierer in Meschede gestoppt - Polizistin verletzt

Die Polizei rückte mit großem Aufgebot am Bahnhof in Meschede an.

Die Polizei rückte mit großem Aufgebot am Bahnhof in Meschede an.

Foto: Roland Weihrauch / dpa

Meschede.  Großer Polizei-Einsatz am Bahnhof von Meschede: Zuvor hatte der Schaffner eines Regionalexpresses einen Notruf abgesetzt.

Die Polizei hat am Sonntagmorgen in Meschede einen Regionalexpress mit großem Aufgebot gestoppt. Der Zug wurde am Bahnhof extra auf ein eigentlich still gelegtes Gleis umgeleitet. Zuvor hatte ein Schaffner einen Notruf abgesetzt. Während der Fahrt soll es zur Randale durch Fußball-Fans aus Halle gekommen sein. Sie waren unterwegs zu einem Spiel ihres Vereins beim KFC Uerdingen.

Beamte aus dem Hochsauerlandkreis

Gegen 9.40 Uhr griffen die Beamten, die aus dem Hochsauerlandkreis zusammengezogen worden waren, in Meschede ein. Sie betraten den Zug, der in Richtung Hagen unterwegs war. Nach Angaben der Einsatzkräfte verhielten sich die 20 Fußball-Fans zu dem Zeitpunkt weitgehend friedlich. Die Beamten stellten die Personalien der Beteiligten fest. Gegen drei Männer wurde ein Platzverweis ausgesprochen - sie mussten den Zug verlassen.

Bierflasche gegen Fahrscheinautomaten

Zwei von ihnen folgten der Anweisung, ein dritter wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen: Er hatte zuvor wütend einen Bierflasche gegen einen Fahrscheinautomaten geschmettert. Durch die umher fliegenden Glassplitter wurde einen Polizistin leicht verletzt.

Gegen den 21-jährigen Mann aus Erfurt wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Er konnte die Zelle am Nachmittag wieder verlassen.

Für die Fans aus Halle war der Tag übrigens doppelt unerfreulich: Ihr Verein verlor 1:0 in Uerdingen und verpatzte damit den Liga-Auftakt.

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