Natur

Sackleinen in der Henne in Meschede? Das steckt dahinter

Am Pressehaus hat der Bauhof Stauden und Gräser in die Henne gesetzt. Ungewöhnlich scheint der Untergrund.

Am Pressehaus hat der Bauhof Stauden und Gräser in die Henne gesetzt. Ungewöhnlich scheint der Untergrund.

Foto: Eric Steinberg

Meschede.  Ungewöhnlich sehen die Neuanpflanzungen in der Henne am Pressehaus aus. Die Stadt Meschede erläutert, was sich dahinter verbirgt.

Der Wasserspiegel steigt und sinkt deutlich - je nachdem, ob gerade Wasser aus der Talsperre abgelassen wird. Pflanzen, die diese Extreme überstehen sollen, brauchen gute Bedingungen. Am Pressehaus hat der Bauhof jetzt Stauden und Gräser gesetzt. Ungewöhnlich scheint der Untergrund.

An unterschiedliche Bedingungen angepasst

„Die Neubepflanzung erstreckt sich auf Bereiche, in denen ganz unterschiedliche Bedingungen herrschen“, betont daher auch Jörg Fröhling, Pressesprecher der Stadt.

„Auf den künstlich angelegten Inseln können Pflanzen mitunter Trockenheit vorfinden, je nach Wasserabgabe aus der Hennetalsperre in die Ruhr aber auch größere Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten.“

Mit der Bepflanzung will man diesen Tatsachen Rechnung tragen. Es handele sich um Stauden, also mehrjährige Pflanzen und um Gräser, die mit diesen unterschiedlichen Umständen gut zurecht kommen sollen.

Auf Kokosgewebe gepflanzt

Gepflanzt wurden sie auf Kokosgewebe, das zunächst für einige Jahre verhindern soll, dass die Pflanzen bei Hochwasser ausgespült werden. Nach vier Jahren soll das Kokosgewebe dann verrottet sein.

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