BAUARBEITEN

Sauerland-Radring: Ärger über Sperrung und Umleitung

Ohne Geländer: Der Radweg zwischen Berge und Wenholthausen.

Ohne Geländer: Der Radweg zwischen Berge und Wenholthausen.

Foto: Privat

Berge.   Am Sauerland-Radring läuft es nicht rund - zwischen Berge und Wenholthausen und auch bei Nichtinghausen. So geht es weiter.

Das fehlende Geländer am Sauerland-Radring zwischen Berge und Wenholthausen sorgt weiterhin für Unmut. Es war vor Wochen abgebaut worden, weil dort Bäume gefällt werden mussten.

Mitarbeitern des Landesbetriebs Straßenbau war bei einer Kontrolle das so genannte Eschentriebsterben aufgefallen, eine fortschreitende Erkrankung, die nicht zu stoppen ist. Die Folge: Zahlreiche Bäume mussten gefällt werden. Seitdem fahren Radfahrer an der steilen Böschung entlang. Warnschilder sind aufgestellt, dass sie offiziell absteigen müssten.

Mitten in den Sommerferien

Am Mittwoch war das Teilstück - mitten in den Sommerferien - komplett gesperrt. Zahlreiche Radfahrer, auch Urlauber, mussten umdrehen und wurden über die stark befahrene Landstraße 541 umgeleitet. Nebenan donnerten Sattelschlepper und Auflieger an ihnen vorbei, teils mit hohen Geschwindigkeiten, berichteten sie.

Noch kein genauer Termin

Wie Rudolf Heupel vom Landesbetrieb Straßenbau versicherte, galt die Sperrung allerdings nur für einen Tag. Es seien Vorbereitungen für den Wiederaufbau der Absturzsicherung getroffen worden. Ausgeführt werden sollen die Arbeiten von einer beauftragten Firma „schnellstmöglich“, ein genauer Termin steht allerdings noch nicht fest.

Auch an anderer Stelle werden Radfahrer auf Straßen umgeleitet und dabei zum Teil vom Lkw-Verkehr begleitet: Durch die Bauarbeiten auf der B 55 bei Nichtinghausen geht es über Herhagen in Richtung Remblinghausen auf der momentan dicht befahrenen Landstraße 915.

Hier finden Sie noch mehr Nachrichten, Fotos und Videos aus Meschede und dem Umland.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben