Unfall

Schadensersatz? Tödlicher Radunfall eines Mescheders vor OLG

Das Mittelstück des zersägten Baums: Es lagert beim Landesbetrieb Straßenbau.

Das Mittelstück des zersägten Baums: Es lagert beim Landesbetrieb Straßenbau.

Foto: privat

Meschede-Berge/Hamm.  Schrecklicher Unfall auf dem Sauerland-Radweg. Im Juli 2014 stirbt dort ein Rentner aus Berge. Jetzt klagen die Hinterbliebenen vor dem OLG Hamm.

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  • Rentner stirbt im Juli 2014 bei Unfall auf Sauerlandradweg
  • Hinterbliebene klagen gegen Straßen NRW
  • Stürzte der Baum um oder lag er schon?

Vor fast vier Jahren verliert ein Rentner (66 Jahre alt) aus der Mescheder Ortschaft Berge bei einem schlimmen Fahrrad-Unfall sein Leben. Wurde der Mann am 22. Juli 2014 auf dem Radweg an der Wenne von Eslohe-Wenholthausen in Richtung Meschede-Berge von einer umstürzenden Eiche erschlagen - oder lag der Baum bereits auf dem Weg und der begeisterte Rennradfahrer fuhr mit hoher Geschwindigkeit dagegen?

Berufungsverhandlung am 22. Juni

Die Familie des Rentners klagt gegen Straßen NRW auf Schadensersatz, Schmerzensgeld und Ersatz eines Unterhalts- und Haushaltsführungsschadens für die Ehefrau des Verstorbenen. Das Landgericht Arnsberg hatte die Klage abgewiesen. Der 11. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm verhandelt die Berufung nun am Freitag, 22. Juni.

„Die Kläger behaupten, der Verunglückte sei von einer im Zeitpunkt seines Vorbeifahrens mit dem Fahrrad umknickenden Eiche von oben herab erschlagen worden und halten dem beklagten Land vor, die ihm obliegende Baumkontrolle versäumt und keine Maßnahmen zur Beseitigung der Gefahrenstelle ergriffen zu haben“, teilte Christian Nubbemeyer, Pressedezernent am OLG Hamm mit.

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