Gewerkschaft

Schmallenberg: IG-Metall ruft burgbad GmbH zu Warnstreik auf

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Die IG Metall ruft am Freitag, 15. Oktober, die Beschäftigten bei der burgbad GmbH zu Partizipationsstreiks auf.

Die IG Metall ruft am Freitag, 15. Oktober, die Beschäftigten bei der burgbad GmbH zu Partizipationsstreiks auf.

Foto: Markus Scholz / dpa

Schmallenberg.  Die Beschäftigten der Holz- und Kunststoffverarbeitenden Industrie streiken erneut für höhere Löhne. Auch in Schmallenberg.

Die IG Metall ruft am Freitag, 15. Oktober, die Beschäftigten bei der burgbad GmbH zu Partizipationsstreiks auf. Nachdem die Arbeitgeber am 4. Oktober in der zweiten Verhandlung der Tarifrunde für die Beschäftigten der Holz- und Kunststoffverarbeitenden Industrie Westfalen-Lippe keine Bewegung gezeigt haben, hat die Tarifkommission Warnstreiks ab dem 14. Oktober beschlossen.

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Die Arbeitgeber hatten in der ersten Verhandlung angeboten, dass zum 1. März 2022 die Entgelte für zwölf Monate um 1,2 Prozent steigen und sich dann für ein weiteres Jahr um 1,3 Prozent erhöhen. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 30 Monaten betragen. Die Tarifforderung der IG Metall nach einer Erhöhung des Demografietopfes, mit dem der demografische Wandel in den Betrieben gestaltet werden soll, lehnen die Arbeitgeber ab.

Christian Iwanowski, Verhandlungsführer der IG Metall NRW: „Bereits während der Friedenspflicht haben sich über 2.000 Beschäftigte an betrieblichen Aktionen der IG Metall beteiligt. Sie haben deutlich gemacht, dass für sie das Angebot der Arbeitgeber indiskutabel ist. Wir werden nun den Druck erhöhen. Die Arbeitgeber müssen sich bewegen und vor allem die Blockadehaltung beim Thema Demografie aufgeben.“

Abhängig von Tarifverhandlung

Die IG Metall fordert in dieser Tarifrunde für die rund 31.000 Beschäftigten 4,5 Prozent mehr Entgelt bei einer Laufzeit von 12 Monaten und eine überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütungen. Des Weiteren soll der Demografie-Betrag von aktuell 300 auf dann 750 Euro erhöht werden - somit käme man auf 5,8 Prozent insgesamt. Für die Beschäftigten der burgbad GmbH werden die Tarifverträge aus der Fläche der Holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie Westfalen- Lippe weitreichend anerkannt und sie partizipieren direkt vom Ergebnis der laufenden Tarifverhandlungen.

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