Justiz

Schmallenberger nach Küchenbrand vor Gericht

Zu einem Küchenbrand kam es am Ostersonntag in Schmallenberg. Der Angeklagte soll fahrlässig gehandelt haben, er stand jetzt vor Gericht.

Zu einem Küchenbrand kam es am Ostersonntag in Schmallenberg. Der Angeklagte soll fahrlässig gehandelt haben, er stand jetzt vor Gericht.

Foto: Feuerwehr

Schmallenberg.  Am Ostersonntag brannte eine Küche in der Straße In der Tränke in Schmallenberg. Einer der Bewohner handelte grob fahrlässig: Das war passiert.

Zu einem dramatischen Brand kam es am 12. April diesen Jahres, am Ostersonntag in einem Acht-Familien-Haus in der Straße In der Tränke. „Menschen in Gefahr“ lautete der erste Einsatzbefehl der örtlichen Feuerwehr, die gegen 22 Uhr gerufen wurde. In der Erdgeschosswohnung brannte eine Küche.

Die Bewohner selber hatten damals die Feuerwehr alarmiert. Nacht Polizeiinformationen hatte einer der Bewohner einen Topf mit Fett auf dem Herd vergessen. Der Löschzug Schmallenberg räumte das Haus unter Atemschutz und hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Durch Überdruckbelüftung und einen so genannten „Rauchvorhang“ konnten die Kameraden die anderen Wohnungen des Acht-Parteien-Hauses rauchfrei halten.

Einsatz nach 40 Minuten beendet

Der Einsatz war nach rund 40 Minuten beendet, verletzt wurde niemand. Während die anderen Bewohner des Hauses in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, blieb die Brandwohnung unbewohnbar.

Vor Gericht wurde jetzt klar: Bei dem Feuer handelte es sich um Fahrlässigkeit. Der Angeklagte, der nicht vor dem Amtsgericht in Bad Fredeburg zur Verhandlung erschien, soll den Küchenbrand verursacht haben, die Schuld sei eindeutig auf ihn zurückzuführen.

Daher wurde er vorm Amtsgericht zu 90 Tagessätzen a 20 Euro verurteilt. Noch zwei Wochen nach der Zustellung kann der Angeklagte Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen.

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