Hurrikan

Benediktiner: Sorgen um Kloster bei Havanna auf Kuba

Zwei junge Manner laufen durch eine überflutete Strasse in Havanna (Kuba). Der Hurrikan "Irma" hat schwere Schäden verursacht und mindestens zehn Menschen in den Tod gerissen.

Foto: Guilermo Nova / dpa

Zwei junge Manner laufen durch eine überflutete Strasse in Havanna (Kuba). Der Hurrikan "Irma" hat schwere Schäden verursacht und mindestens zehn Menschen in den Tod gerissen. Foto: Guilermo Nova / dpa

Meschede.   Hurrikan „Irma“ hat schwere Schäden auf Kuba hinterlassen. Die Mönche der Abtei Königsmünster haben die Entwicklung besonders sorgenvoll verfolgt.

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Über den Benediktiner-Orden sind Mönche der Abtei Königsmünster mit einem Kloster in dem Insel-Staat Kuba verbunden. So hatte Pater Robert aus Meschede seinerzeit bei der Gründung vor Ort mitgeholfen. Auch deshalb haben die Mönche besonders auf Hurrikan „Irma“ und die Entwicklung auf Kuba geschaut. Nach mehreren Stationen in der Mission ist Pater Robert inzwischen als Lehrer am Gymnasium der Benediktiner tätig.

Durch den tropischen Wirbelsturm waren auch Tote und schwere Zerstörungen in dem Land zu beklagen. Die Benediktiner-Mönche, deren Kloster sich im Landesinneren, etwa 30 bis 40 Kilometer von der Hauptstadt Havanna entfernt befindet, sind jedoch ohne Schäden davon gekommen. „Ihnen geht es so weit gut“, berichtete Pater Maurus von der Abtei Königmünster, der mit seinen Glaubensbrüdern in der Karibik telefoniert hatte - und überrascht wie erfreut war, dass er über das Mobilfunknetz eine Verbindung nach Kuba bekam.

Rückflug gestrichen

Anlass des Anrufs: Ein Mönch der kubanischen Abtei hängt in Europa fest. Er war zu Besuch in Deutschland. Doch sein Rückflug wurde in Amsterdam gestrichen. Eigentlich hätte er am Montag die Rückreise antreten sollen. Doch wegen des Jahrhundert-Orkans wurden die Flüge abgesagt. „Er ist in einem Hotel untergebracht worden, in Kuba wissen sie jetzt Bescheid, dass sie sich wegen der Verspätung keine Sorgen machen sollen“, sagte Pater Maurus.

Der Erzbischof von Havanna hatte seinerzeit die Genehmigung von der sozialistischen Regierung für das Kloster erhalten. Papst Franziskus segnete 2015 den Grundstein für das Gebäude.

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