Politik

SPD-Abgeordneter Dirk Wiese fordert Wahlrecht ab 16 Jahren

Wahlhelfer entfernen die Briefumschläge der Briefwahl für die Bundestagswahl. Danach werden die Stimmen ausgezählt. Bald auch von 16-Jährigen?

Wahlhelfer entfernen die Briefumschläge der Briefwahl für die Bundestagswahl. Danach werden die Stimmen ausgezählt. Bald auch von 16-Jährigen?

Foto: Kerstin Kokoska

Meschede.   Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese fordert ein Wahlrecht ab 16 Jahren. So begründet er seine Forderung.

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Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese hat sich zur Debatte um die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre geäußert. Er hält eine solche Regelung für sinnvoll.

Die Demonstrationen von Schülerinnen und Schülern für mehr Klimaschutz zeigten: „Junge Menschen sind entgegen aller Unkenrufe nicht weniger politisch als ältere Menschen. Als 16-Jähriger darf man bereits entscheiden, ob man zu einer Organspende bereit ist.“

Der heimische Abgeordnete Wiese dazu: „Warum eigentlich nicht über die Zusammensetzung des Deutschen Bundestages?“

Die SPD-Bundestagfraktion unterstütze daher Justizministerin Katarina Barley bei der aktuellen Forderung, das Wahlalter künftig auf 16 abzusenken.

Diskussionen mit Schülerinnen und Schülern

Dirk Wiese berichtet aus seinem Arbeitsalltag in Berlin: „Viele Diskussionen mit Schülerinnen und Schülern im Hochsauerlandkreis und bei Klassenfahrten in Berlin zeigen mir immer wieder, wie intensiv sich die jüngere Generation mit aktuellen politischen Themen auseinandersetzt. Man sollte mutig sein und Ihnen das vollumfängliche Wahlrecht geben. Die Argumente dagegen sind aus meiner Sicht nicht stichhaltig. Die Bedenken waren bei der Absenkung von 21 auf 18 Jahre identisch und haben sich schon als haltlos erwiesen.“

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