Neue Energien

Stadt Meschede bietet ihre Dächer für Solarenergie an

Der Solarpark in Enste: Für Meschedes Bürgermeister Christoph Weber der beste Beweis dafür, wie ernst es die Stadt mit der Photovoltaik nehme.

Der Solarpark in Enste: Für Meschedes Bürgermeister Christoph Weber der beste Beweis dafür, wie ernst es die Stadt mit der Photovoltaik nehme.

Foto: Jürgen Kortmann

Meschede.   Dächer gebe es genug für weitere Photovoltaikanlagen in Meschede: Aber mit Interessenten ist das so eine Sache...

Bürgermeister Christoph Weber hat Vorwürfe der Grünen-Fraktionschefin Mechthild Thoridt zurückgewiesen, die Stadt Meschede nehme das Thema Photovoltaik nicht ernst genug. Thoridt sagte im Stadtrat, es gebe „genügend Contracting-Firmen“, die Solaranlagen auch auf öffentlichen Gebäuden bauen würden – wenn sie nur könnten. In Meschede könnten sie das auch, stellte Weber klar: „Wir stellen unsere Dächer zur Verfügung.“

Lieber in Wärmedämmung investieren

Allein: Nachfrage null – in den letzten dreieinhalb Jahren habe es niemanden gegeben, der Interesse daran gezeigt hätte, zum Beispiel auf Schulen oder Sporthallen Photovoltaikanlagen zu setzen. Er bot verbindlich an: „Wenn jemand Interesse an unseren Dächern hat: Gerne den Kontakt suchen!“ Angesichts niedriger Fördersätze werde die Stadt ihrerseits allerdings selbst keine Schulden machen, um Solaranlagen zu bauen – sie werde stattdessen zum Beispiel an ihren Gebäuden lieber in Wärmedämmung investieren.

Solarpark an der Autobahn

Dass die Stadt das Thema Photovoltaik „extrem“ ernst, so der Bürgermeister, beweise der Solarpark an der Autobahn in Enste: „Andere Kommunen hätten da Gewerbebetriebe hingestellt.“

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