Elektromobilität

Stadt Schmallenberg will E-Mobilität vorantreiben

Fünf neue Ladesäulen für Elektro-Autos sollen bald im Stadtgebiet stehen. Mögliche Standorte sind an „Hot-Spots“ in Schmallenberg und Bad Fredeburg

Foto: Laura Handke

Fünf neue Ladesäulen für Elektro-Autos sollen bald im Stadtgebiet stehen. Mögliche Standorte sind an „Hot-Spots“ in Schmallenberg und Bad Fredeburg

Schmallenberg.   Fünf Ladesäulen für Elektro-Autos sollen bald im Stadtgebiet stehen. Mögliche Standorte sind an „Hot-Spots“ in Schmallenberg und Bad Fredeburg.

Bis Ende des Jahres sollen in Schmallenberg und Bad Fredeburg fünf neue Ladesäulen für Elektro-Autos einen Platz an „Hot-Spots“ im Stadtgebiet finden – beispielsweise im Bereich des Holz- und Touristikzentrums, der Stadthalle, am Sauerland-Bad sowie am Kurhaus in Bad Fredeburg.

Dadurch soll eine flächendeckende Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet geschaffen werden. Der Bund hat die Förderung bereits zugesagt.

Der Hintergrund

Bereits im Jahr 2016 haben die Kommunen der Leader-Region „4 mitten im Sauerland“ (Meschede, Schmallenberg, Eslohe, Bestwig) sowie die Städte und Gemeinden im Kreis Olpe (Lennestadt, Attendorn, Drolshagen, Olpe, Wenden, Kirchhundem und Finnentrop) eine gemeinsame Vereinbarung geschlossen – bei dem überregionalen Konzept steht der Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Fokus. Und die soll nun auch in Schmallenberg vorangetrieben werden.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt Schmallenberg das Gespräch mit dem Energieversorger Innogy gesucht, der den Ausbau durchführen soll – mittlerweile liegt eine Förderzusage des Bundes für den Aufbau von insgesamt 17 Ladesäulen mit je zwei Stellflächen für Fahrzeuge vor.

Die Umsetzung

Im Frühjahr hatte Innogy der Stadt ein Angebot vorgelegt. Eckpunkte sind beispielsweise, dass der Energieversorger die Bereitstellung und den Betrieb der Ladestationen übernimmt inklusive Montage, Netzanschluss, Wartungen, Bodenmarkierungen, vertragsloses Laden, Abrechnung, Roaming sowie die Bereitstellung einer Nutzer-Hotline und die Stromversorgung mit Ökostrom.

„Wichtig ist besonders der offene Zugang für alle“, erklärt Bürgermeister Bernhard Halbe eine der Voraussetzungen für die Förderung.

Der Zugang zu einer Ladesäule müsse an sieben Tagen pro Woche, 24 Stunden am Tag möglich sein, zusätzlich müssten die Stellflächen für die Fahrzeuge gekennzeichnet werden.

Ideen für die Standorte gibt es bereits – die genauen Plätze werden jedoch noch in Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauamt und dem Energieversorgungsunternehmen festgelegt.

„Wir wollen an wichtigen Punkten im Stadtgebiet ein Signal setzen“, betont Bernhard Halbe. „Die Mobilität verändert sich, der Trend geht immer mehr zu Elektro. Deswegen muss es öffentliche Angebote geben, und die Stadt möchte die E-Mobilität in Schmallenberg natürlich unterstützen.“

Für den Bezahlvorgang kommen verschiedene Systeme in Frage: Möglich sei beispielsweise die Abrechnung an Ladesäulen mit einer Kreditkarte oder per PayPal.

Die Einnahmen gehen an den Energieversorger, der Eigentümer der Ladesäulen bleibt und somit auch das wirtschaftliche Risiko trägt.

>>> INFO: Ladesäulen sollen noch dieses Jahr aufgestellt werden

Eine Ladestation gibt es bereits am Rathaus in Schmallenberg (außerhalb des Programms) – sie ist noch nicht in Betrieb wird aber in einigen Tagen offiziell eröffnet. Dazu sollen zwei Elektro-Fahrzeuge kommen.

Da Innogy die Förderzusage für den Aufbau von insgesamt 17 Ladesäulen erhalten hat und in Zusammenarbeit mit der Stadt fünf Ladesäulen errichtet werden sollen, wird nun nach weiteren privaten Investoren gesucht, um die Fördermittel in vollem Umfang auszuschöpfen.

Der Aufbau der geplanten Ladesäulen soll kurzfristig, spätestens jedoch entsprechend der Vorgaben des Förderbescheides, bis zum 31. Dezember erfolgen und abgeschlossen sein.

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