Kultur

Stadthalle Meschede: Weihnachtstraum, Musical und Comedy top

Der Renner im vergangenen Jahr: der Weihnachtstraum in der Stadthalle Meschede.

Der Renner im vergangenen Jahr: der Weihnachtstraum in der Stadthalle Meschede.

Foto: Brigitta Bongard

Meschede.  Die Stadt Meschede zieht eine Bilanz zur Wiedereröffnung der Stadthalle. Das Fazit fällt rundum positiv aus. Hier die Details.

Eine positive Bilanz zur Stadthalle seit der Wiedereröffnung im Herbst 2018 hat Stadtkämmerer Jürgen Bartholme in der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses gezogen. An 71 Belegungstagen im Jahr 2019 haben mehr als 25.100 Besucherinnen und Besucher die Veranstaltungen besucht.

Weihnachtstraum der Spitzenreiter

Die Auslastungsquote der Veranstaltungen liegt bei 81 Prozent - „Spitzenreiter“ dabei waren unter anderem der Weihnachtstraum, die Nacht der Musicals, aber auch die Comedy-Show, der Auftritt der Philharmonie Südwestfalen oder - aus dem Bereich der Kultur für Kinder - das Musical „Die kleine Mundharmonika“. Der Großteil der Veranstaltungen - über 60 Prozent - lag im kulturellen Bereich. 18 Prozent waren Messen, Kongresse oder Betriebsversammlungen.

Rund 400.000 Euro steuert die Stadt Meschede aus ihrem Haushalt pro Jahr für Betrieb und Unterhaltung der Stadthalle bei - dieser Betrag entspreche den vorherigen Kalkulationen, so Bartholme. Zu erwarten sei, dass die Summe sich auch künftig in dieser Größenordnung bewege - trotz der sich sehr positiv entwickelnden Nutzung. Hintergrund: Bei mehr Nutzungstagen stiegen auch Personalkosten und Betriebsaufwand etwa für Strom, Heizung und Wartung.

Neue Preise bei Neu-Buchungen

Seit dem 1. Mai gilt bei Neu-Buchungen ein neues Preis-Tableau. Zeiten für Auf- und Abbau sowie Proben außerhalb des Veranstaltungstages werden in der Regel mit 25 Prozent der Grundmiete berechnet. Für Verbrauchskosten gibt es eine Pauschale und die Stundensätze - zum Beispiel für den Stadthallenmeister - werden den tatsächlichen Kosten angepasst.

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