Bauarbeiten

Startschuss für Montage des neuen Küppelturms in Freienohl

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Die Aussichtsplattform für den neuen Küppelturm ist bereits montiert: (von links): Dominik Kotthoff, Heinz Hiegemann, Herbert Kordel, Bürgermeister Christoph Weber, Birgit Scholz vom Fachbereich Infrastruktur und Ortsheimatpfleger Carlo Düring.

Die Aussichtsplattform für den neuen Küppelturm ist bereits montiert: (von links): Dominik Kotthoff, Heinz Hiegemann, Herbert Kordel, Bürgermeister Christoph Weber, Birgit Scholz vom Fachbereich Infrastruktur und Ortsheimatpfleger Carlo Düring.

Foto: Stadt Meschede

Freienohl.  Scharen von Schaulustigen laufen bereits hoch zum Küppel: Dort entsteht der neue Turm. Das Wahrzeichen von Freienohl wird erneuert.

Es ist quasi ein „Vorgeschmack“ auf den neuen Küppelturm - und er zeigt, wie groß das Interesse in Freienohl und Umgebung an dem Orts-Wahrzeichen ist: Ganze „Heerscharen“ von Besucherinnen und Besuchern seien in den vergangenen Tagen auf dem Küppel gesichtet worden, berichten Herbert Kordel und Carlo Düring von den Heimatfreunden Freienohl.

Beeindruckende Aussicht

Was die Menschen dort sehen können? Die mit Holz verkleidete Aussichtsplattform, die künftig den Abschluss des dann 28 Meter hohen Küppelturms bilden wird. Mit einer Größe von 6 x 6 Metern wird die Aussichtsplattform rund zweimal so groß sein wie auf dem „alten“ Küppelturm. Ein weiterer Unterschied: Künftig werden Besucherinnen und Besucher aus 28 Meter Höhe von einer Stahlkonstruktion aus eine beeindruckende Aussicht über Freienohl, das Ruhrtal und den Arnsberger Wald haben - „der neue Turm wird damit nicht nur vier Meter höher sein, sondern auch deutlich dauerhafter“, erläutert Dominik Kotthoff vom Fachbereich Infrastruktur der Stadt Meschede.

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Gemeinsam mit den Heimatfreunden Freienohl hat die Stadtverwaltung intensiv am Neubau des Freienohler Wahrzeichens gearbeitet - nun geht es in den Endspurt. Dafür sollen nach Ende des Winters die Einzelteile der künftigen Stahlkonstruktion auf den Küppel transportiert und dort montiert werden. Anschließend wird die Aussichtsplattform mit einem Kran auf den Turm gesetzt. Dabei ist das Groß-Projekt sowohl technisch wie auch in der gesamten Umsetzung eine Herausforderung, wie alle Beteiligten unterstreichen.

Konstruktive Zusammenarbeit

Dadurch, dass sich der Turm nach oben verjüngt, muss jedes Bauteil einzeln geplant und hergestellt werden, betont Dominik Kotthoff. Gleichzeitig würdigt Heinz Hiegemann, Leiter des Fachbereichs Infrastruktur, die hervorragende Kooperation mit den Heimatfreunden Freienohl: „Alles bestens.“ Es sei beispielhaft, wie man in konstruktiver Zusammenarbeit und sehr sachorientiert das Projekt Schritt für Schritt angegangen sei.

Ein besonderes Dankeschön gebühre dabei der Leader-Region „4 mitten im Sauerland“ mit der Regionalmanagerin Miriam Schulte-Remmert sowie Jürgen Schmidt vom Ingenieurbüro „iFT | STATIK“ aus Arnsberg. Nachdem zunächst untersucht worden ist, dass die Fundamente des „alten“ Küppelturms auch für seinen Nachfolger genutzt werden können, konnte auch der eigentliche Turm aus dem Leader-Programm der Europäischen Union gefördert werden. Den - neben der Förderung - noch fälligen Eigenanteil übernehmen die Stadt Meschede und die Heimatfreunde Freienohl.

750-jähriges Jubiläum

Eigentlich sei es ja ein Glücksfall, dass es mit der Bauausführung bis 2022 gedauert habe, meint Herbert Kordel. Denn in diesem Jahr feiert die Freiheit Freienohl das 750-jährige Jubiläum der erstmaligen urkundlichen Erwähnung - „da können wir uns den Küppelturm selbst zum Geschenk machen.“ Und Ortsheimatpfleger Carlo Düring freut sich über das riesige Interesse aus dem Ort am „neuen“ Küppelturm: „Das zeigt die große Identifikation, die es in Freienohl mit diesem Projekt gibt.“

Aber nicht nur in Freienohl: Bürgermeister Christoph Weber betont, dass der Küppelturm der einzige Aussichtsturm der Stadt Meschede sei - „und somit von besonderer touristischer Bedeutung.“ Gerade in seiner neuen Ausführung - höher und mit vergrößerter Plattform - könne hier ein attraktiver Anlaufpunkt auch für Besucher der Region entstehen.

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