Vereinssport

SuS Reiste plant einen Anbau an sein Sportheim

23 Jahre war er im Vorstand:  Markus Rösner (Mitte) mit seinen Kollegen aus dem geschäftsführenden Vorstand.  

23 Jahre war er im Vorstand: Markus Rösner (Mitte) mit seinen Kollegen aus dem geschäftsführenden Vorstand.  

Foto: sEBASTIAN pLETT

Reiste.  Sechs Monate später als geplant hat der SuS reiste sich versammeln dürfen. Top-Thema ist der nötige Ausbau des Sportheims.

Mit rund sechs Monaten Verspätung konnte auch der SuS Reiste endlich seine diesjährige Generalversammlung durchführen.

Das Jahr 2020 war bekanntermaßen geprägt durch das komplette Erliegen von Trainings- und Spielbetrieb und das Ausfallen sämtlicher Veranstaltungen, die den Kalender des Sportvereins normalerweise prägen. In den letzten Wochen konnte mit dem Bau einer neuer Treppenanlage zum Sportheim aber eine schöne Baumaßnahme umgesetzt werden, hier tat sich besonders Christian Gödeke als tatkräftiger Bauleiter hervor.

Dreimal 60 Jahre Mitgliedschaft

Im Kassenbericht informierte Kassierer Markus Rösner die anwesenden Mitglieder über eine gute Entwicklung, der Verein steht finanziell weiterhin auf einem gesunden Fundament. Die Entwicklung im Kalenderjahr 2020 wird aber auch am SuS Reiste nicht spurlos vorbeigehen. Bei den Ehrungen wurden mit Albert Wiese, Friedhelm Luttermann und Gerhard Luttermann gleich drei Personen für ihre 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Udo Erdmann, Josef Mertens und Ferdi Schulte halten dem SuS seit 50 Jahren die Treue, Thomas Sommer ist seit 25 Jahren Mitglied.

Kassierer Markus Rösner stellte sich nach 23 Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wahl. In einer kleinen Laudatio - die offizielle Verabschiedung findet auf dem Sportfest statt - würdigte Andreas Müller Rösner als stets zuverlässigen Vorstandskollegen, der sein enormes Fachwissen über die Jahre immer zum Wohle des Vereins eingesetzt hat. Er gibt seine Geschäfte nun an Christian Middel weiter, der von der Versammlung einstimmig gewählt wurde. Bei den weiteren Wahlen wurden der Vorsitzende Andreas Müller, der stellvertretende Geschäftsführer Kalli Berghoff, die Qualifizierungsbeauftragte Lisa Kaiser, der Abteilungsleiter Fußball Jörg Kulina, Abteilungsleiterin Freizeitsport Miriam Kenter, Abteilungsleiterin Volleyball Ursula Gödde-Hilgert, Platzwart Stefan Plugge und Platzkassierer Reinhard Tigges einstimmig bestätigt.

Sportheim kommt an seine Grenzen

Der SuS Reiste hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem Verein mit einem breiten Sportangebot für Jung und Alt entwickelt. Das 2005 errichtete Sportheim kommt durch den Ausbau des Sportangebots aber mittlerweile an seine Grenzen. Der Turnraum, welcher derzeit von 12 Sportgruppen und -kursen sowie der Grundschule Reiste genutzt wird, hat keine eigene Umkleidemöglichkeit, so dass sich die Sportler und Kinder im Flur bzw. im Aufenthaltsraum des Sportheims umziehen müssen.

Spender gesucht

Der Verein plant daher einen Anbau an das bestehende Gebäude. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 115.000 Euro, neben Förderzuschüssen hofft der Verein auch auf Spenden zur Realisierung des Projekts. Für das Sammeln der Spenden wird die Crowdfunding-Plattform der Volksbank im Hochsauerland eG genutzt. Bei Spenden bis zu 50 Euro verdoppelt die Volksbank den Betrag einmalig bei jedem Spender. Weitere Informationen sind unter www.sus-reiste.de zu finden. Ansprechpartner ist Sebastian Plett (Tel. 0151/15527378).

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben