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SUZ will Wirtschaftsstandort Schmallenberg weiter stärken

SUZ-Geschäftsführerin Annabel Hansen überreichte WGS-Geschäftsführer Marcus Voeste (links) und Michael Schöllmann einen Präsentkorb als Willkommensgeschenk.    

SUZ-Geschäftsführerin Annabel Hansen überreichte WGS-Geschäftsführer Marcus Voeste (links) und Michael Schöllmann einen Präsentkorb als Willkommensgeschenk.    

Schmallenberg.   SUZ blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Höhepunkt war die Gründung einer Pflegeschule. Pläne und Herausforderungen für Zukunft vorgestellt.

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Die Wirtschaftsförderung Schmallenberg Unternehmen Zukunft (SUZ) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Der Vorsitzende Heinz-Josef Harnacke rückte zunächst die gute Situation in Schmallenberg in den Fokus: „Schmallenberg als ländliche Region bietet für junge Familien viele hervorragende Standortbedingungen: Vor Ort gibt es alle Schulformen, Kitas, einen niedrigen Mietpreisspiegel sowie günstige Bauplätze, gute Einkaufsmöglichkeiten und ein großes Kultur- und Freizeitangebot.“

Rückblick

Im Tätigkeitsbericht 2018 von Geschäftsführerin Annabel Hansen und Projektmanagerin Melanie Schiffer wurde der Fokus vor allem auf die durchgeführten 53 Unternehmensbesuche gelegt, bei denen SUZ die Sorgen und Anregungen der Unternehmerschaft aufnehme und Hilfestellung leiste.

Um den Pflegenotstand in Schmallenberg zu lindern, entstand am runden Tisch Pflege, mit allen Pflegedienstleistern der Stadt Schmallenberg unter der Leitung von SUZ das Projekt „Pflegeschule“.

Die Wirtschaftsförderung konnte als Träger der Pflegeschule das Deutsche Rote Kreuz gewinnen. Mit dem Start des Schuljahres 2019/2020 wird das DRK-Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe Meschede-Schmallenberg in den Räumlichkeiten des ehemaligen St.-Georg-Krankenhauses in Bad Fredeburg mit modernsten Lernmöglichkeiten eröffnen.

Zu den weiteren Veranstaltungen zog Melanie Schiffer ebenfalls ein positives Resümee: Angefangen vom Neujahrsempfang bis hin zum Schmallenberger Wirtschaftsgespräch, den Unternehmerforen und den Unternehmerinnenstammtischen sowie dem Neubürgerstammtisch seien alle Veranstaltungen sehr gut besucht gewesen und dienten der Stärkung des Netzwerkes der Unternehmen untereinander.

Des Weiteren wurde die Auswertung zur Ausbildungs- und Jobmesse Schmallenberg vorgestellt, die sehr gut von Unternehmens- und Schülerseite angenommen worden ist.

Kontinuierliche Weiterentwicklung

Heinz-Josef Harnacke ging noch einmal auf die kontinuierliche Weiterentwicklung von Schmallenberg Unternehmen Zukunft ein: Durch den starken Mitgliederzugang hat die Wirtschaftsförderung aktuell 204 Mitglieder zu verzeichnen.

Mit der „WGS Westfälischer Gastronomie Service“, eine Tochter der Veltins Brauerei, konnte Anfang Januar 2019 das 200. Mitglied gewonnen werden. Geschäftsführerin Annabel Hansen überreichte WGS-Geschäftsführer Marcus Voeste und Michael Schöllmann einen Präsentkorb als Willkommensgeschenk für die Belegschaft in Bad Fredeburg.

Ausblick

Im Aufgabenplan für das laufende Jahr ist vorgesehen, mehr Fachkräfte von außerhalb anzuwerben, um dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken.

Denn: Eines der größten Probleme der Schmallenberger Wirtschaft sei weiterhin der Fachkräftemangel in allen Branchen. „Wir brauchen zusätzliche Fachkräfte von außerhalb, die in den Betrieben sofort arbeitsmäßig eingesetzt werden können. Schmallenberg muss als Wirtschaftsregion bekannter werden“, so Harnacke.

Hier werde sich die Wirtschaftsförderung auf Rückkehrer und junge Familien als Zielgruppe konzentrieren.

Außerdem wird in diesem Jahr der neue Ausbildungsatlas für Schmallenberg veröffentlicht, in dem sich bereits 200 Unternehmen in knapp 100 Ausbildungsberufen präsentieren. Voraussichtlich Ende Mai wird die fünfte Auflage erscheinen.

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