Hollenmarsch

Teilnehmerrekord beim Hollenmarsch in Bödefeld

968 Männer und 646 Frauen sind in diesem Jahr beim Hollenmarsch an den Start gegangen. Das ist Rekord.

968 Männer und 646 Frauen sind in diesem Jahr beim Hollenmarsch an den Start gegangen. Das ist Rekord.

Foto: Philipp Wegener

Bödefeld.   Beim Hollenmarsch in Bödefeld sind noch nie so viele Menschen auf die Strecke gegangen wie in diesem Jahr. Die Streckenposten hatten viel zu tun.

Bei bestem Wanderwetter fand am Samstag der 14. Bödefelder Hollenmarsch statt.

Das Hollenmarschteam konnte den Teilnehmern in diesem Jahr sechs Wander- und sechs Laufstrecken zur Verfügung stellen. Die Strecken wurden in Kategorien ähnlich den Konfektionsgrößen eingeteilt. So konnte man sich zwischen den Paketen S, M, L und XL entscheiden.

Je nach persönlichem Befinden oder Tagesform

Während die kleinen Strecken S und M mit 14 und 21 Kilometer wie in den Jahren zuvor angeboten wurden, konnten die Läufer und Wanderer, die sich die Pakete L oder XL aussuchten, ihre Streckenlänge variieren. Die Teilnehmer des Paketes L konnten zwischen 42 und 55 Kilometer auswählen, die von Paket XL zwischen 83 und 101 Kilometer - je nach persönlichem Befinden oder Tagesform. Schon zum zweiten Mal hintereinander konnte das Hollenmarschteam um Carsten Hofstetter und Hans-Gerd Pieper von einen neuen Teilnehmerrekord berichten.

1614 Wanderer und Läufer

1614 Wanderer und Läufer nahmen in diesem Jahr am Hollenmarsch teil, 968 Männer und 646 Frauen. Dabei sind die Wanderer klar in Überzahl, den 1288 Wanderern stehen 326 Läufer gegenüber. „Mit den steigenden Teilnehmerzahlen sind wir mehr als zufrieden.“ erklärte Carsten Hofstetter vom Hollenmarschteam. „Schon die Voranmeldungen übertrafen die des letzten Jahres deutlich.“

Hubert Müller auf dem ersten Platz

Auch in der Königsdisziplin, der 101 Kilometer langen Nachtwanderung konnte die Starterzahl erhöht werden. Starteten im vergangenen Jahr noch 217 so waren es in diesem Jahr bereits 235 Wanderer. Hubert Müller aus Eversberg belegte mit einer Zeit von 14 Stunden und 34 Minuten bei den 101-Kilometer-Wanderern den ersten Platz, dicht gefolgt von Thomas Fritsch und Markus Müller.

Mehr Arbeit für die Streckenposten

Die Helfer und Streckenposten hatten durch die hohen Teilnehmerzahlen diesmal etwas mehr zu tun. Auch die Sanitäter und der Arzt kamen häufiger zum Einsatz. Durch die relativ warmen Temperaturen gab es, größtenteils erst im Ziel, einige Schwächeanfälle und Kreislaufprobleme. Die meisten Teilnehmer lobten die Arbeit, der 150 ehrenamtlichen Helfer beim Bödefelder Hollenmarsch. „An jedem Verpflegungsstand nette, hilfsbereite Leute. Gute Streckenmarkierung. Perfekte Organisation.“

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