Verbrechen

Toter im Maisfeld durch DNA-Spuren eindeutig identifiziert

Polizei und die Mordkommission mit einem Fahrzeug der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle vor dem Wohnhaus in Meschede-Voßwinkel.

Polizei und die Mordkommission mit einem Fahrzeug der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle vor dem Wohnhaus in Meschede-Voßwinkel.

Foto: Jürgen Kortmann

Meschede.  Jetzt ist endgültig klar, wer der Tote ist, der im Maisfeld zwischen Meschede-Schüren und Eslohe-Oesterberge entdeckt wurde.

Der Tote, der am 1. August in einem Maisfeld zwischen Schüren und Oesterberge entdeckt wurde, ist jetzt auch endgültig identifiziert: Es handelt sich demnach tatsächlich um einen 45 Jahre alten Mann aus der Ukraine, der in Meschede-Voßwinkel gewohnt hat. Das bestätigte Staatsanwalt Klaus Neulken (Arnsberg) auf Anfrage.

Leichnam kann überführt werden

Der 45-Jährige ist erschlagen worden. Der Tote sei anhand von DNA-Spuren eindeutig identifiziert worden. Angehörigen wurde es deswegen erspart, ihn identifizieren zu müssen: „Das war nicht möglich“ – wie berichtet, hatte die Leiche mehrere Tage in dem Feld gelegen. Der Leichnam des Ukrainers kann jetzt in seine Heimat überführt werden. Seine Mutter hatte ihn bei den Behörden in der Ukraine als vermisst gemeldet, nachdem er sich nicht mehr telefonisch bei ihr gemeldet hatte.

In dem Haus in Voßwinkel lebten, wie der 45-Jährige selbst, Bauarbeiter aus Osteuropa. Als dringend Tatverdächtiger bleibt ein 28 Jahre alter Mitbewohner aus Polen weiter in Untersuchungshaft. Detail für Detail kommt die Mordkommission Dortmund der Aufklärung des Falles offenbar näher: „Wir haben inzwischen auch einen möglichen Tat-Tag ermittelt“, sagt Staatsanwalt Neulken – nennt diesen aber wegen der laufenden Ermittlungen nicht genauer. Zeugen hätten zu dieser Spur geführt.

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