Einsatz

Tragischer Vorfall am Freienohler Bahnhof

Die Feuerwehrfahrzeuge bei dem Einsatz auf der Bahnhofstraße in Freienohl.

Die Feuerwehrfahrzeuge bei dem Einsatz auf der Bahnhofstraße in Freienohl.

Foto: Brigitta Bongard

Freienohl.  Feuerwehr und Rettungsdienst waren am Sonntagabend nahe am Freienohler Bahnhof im Einsatz. Dort hatte sich ein tragischer Vorfall ereignet.

Nahe des Freienohler Bahnhofs hat sich am Sonntagabend ein tragischer Vorfall ereignet.

Dabei ist ein Mensch ums Leben gekommen. Erste Angaben vom Unglücksort deuten auf einen Suizid hin. Die Feuerwehr war gegen 18.15 Uhr an die Bahnhofstraße alarmiert worden. Das Unglück ereignete sich auf der Bahnstrecke, direkt neben dem Ruhrtalradweg.

Dort sollte gerade der Zug aus Richtung Arnsberg, aus dem Tunnel kommend, in den Bahnhof einfahren. Auf den Gleisen erfasste der Zug dabei einen Menschen und tötete ihn. Die Feuerwehr aus Freienohl, unterstützt vom Rüstwagen der Mescheder Feuerwehr, und der Rettungsdienst waren im Einsatz, außerdem das Notfallmanagement der Bahn.

Inzwischen ist bekannt, dass die Polizei von einem Suizid ausgeht, Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht, so die Polizei in Meschede.

Fahrgäste zu Fuß zum Bahnhof begleitet

Wegen des Einsatzes war die Bahnhofstraße nur halbseitig befahrbar, dort standen die Fahrzeuge der Feuerwehr. Die Fahrgäste aus dem Zug wurden, nach Absprache mit dem Notfallmanagement, von der Feuerwehr, zu Fuß zum Freienohler Bahnhof begleitet. Sie sollten dann von dort aus ihre Fahrt fortsetzen.

Zuletzt hatte es im Januar nur 200 Meter entfernt einen ähnlichen tragischen Vorfall gegeben – dort war am Bahnübergang in Richtung Olpe nachmittags ein Mensch vom Zug überrollt worden, der aus Richtung Meschede in den Freienohler Bahnhof einfahren wollte.

Kontaktnummern für Hilfesuchende

Normalerweise berichten wir nicht über Suizide, es sei denn, sie erfahren durch ihre Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst depressiv sind und Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge über die kostenlose Hotline 0800/111 01 11 oder 0800/111 02 22. Hilfe für Menschen, die unter Depressionen leiden, gibt es außerdem auch beim Bündnis gegen Depression unter: 0291/941469.

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