Umschlagplatz soll Wettbewerbsfähigkeit der Sägewerke stärken

Die heimischen Sägewerke sehen in der Errichtung einer Holzumschlaganlage einen notwendigen Schritt: „In den letzten Jahren dehnten sich die Geschäftsbeziehungen auf die überregionale, nationale und internationale Ebene aus. „Mit der Möglichkeit der Teilnahme an der Bahnlogistik erhoffen wir die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten“, spricht Team-Timber Geschäftsführer Weber stellvertretend für die acht Unternehmen.

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Die heimischen Sägewerke sehen in der Errichtung einer Holzumschlaganlage einen notwendigen Schritt: „In den letzten Jahren dehnten sich die Geschäftsbeziehungen auf die überregionale, nationale und internationale Ebene aus. „Mit der Möglichkeit der Teilnahme an der Bahnlogistik erhoffen wir die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten“, spricht Team-Timber Geschäftsführer Weber stellvertretend für die acht Unternehmen.

Damit trage man zum einen den Umständen Rechnung, dass das Cluster Forst/ Holz immer stärker auf die Nutzung des Schienenverkehrs ausgerichtet wird, weil weitere Strecken und größere Transporte überwunden werden müssen. „Zum anderen werden ökologische und ökonomische Aspekte wie Klimaschutz, Abgasbelastung, Maut und Kraftstoffpreise auf langen Strecken mithin untragbar“, so Weber.

Zudem habe die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Holzwirtschaft in den letzten Jahren erheblich nachgelassen, weshalb viele Sägewerke aufgeben oder ihre Produktion reduzieren mussten.

„Mit den neuen bahnlogistischen Möglichkeiten soll die Wettbewerbsfähigkeit wieder gestärkt werden. In Zuge dessen können sich auch neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt – der in letzter Zeit stark unter dem Wettbewerbsdefizit leiden musste – ergeben“, sagt Hubertus Weber.

Mit einem Blick in die Zukunft heißt es von Unternehmensseite: „Neue logistische Möglichkeiten verbessern unsere Position auf Exportmärkten. Außerdem spielen aufgrund des sinkenden Angebots an Rohholz durch Waldumbau, Flächenstilllegungen, Kyrill oder Veränderungen in der Holzvermarktung überregionale oder gar internationale Beschaffungsmärkte zum Holz-Import eine bedeutendere Rolle – so im Falle von Kalamitäten“.

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