Mitarbeiterbefragung

Unruhe und Druck bei der Post in Meschede?

Die Filiale in Meschede wird von der Postbank betrieben.

Die Filiale in Meschede wird von der Postbank betrieben.

Foto: Martin Gerten / dpa

Meschede.  Bei der Postbank steht eine Mitarbeiterbefragung an. Im Vorfeld ist es zu Irritationen in Meschede in der Filiale gekommen.

Wie ist es um das Betriebsklima bei der Post in Meschede bestellt? Eine Mitarbeiterbefragung sorgt für Unruhe in der Filiale, die von der Postbank betrieben wird. Es werde massiv Druck aufgebaut, heißt es.

Dass Konzerne die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter abfragen, ist ein gängiger Prozess. Auch bei der Post wird dieses Instrument eingesetzt. Dort sollen die Mitarbeiter jetzt im September ihre Meinung sagen - anonym, per Fragebogen. Im Vorfeld soll es dabei in der von der Postbank betriebenen Filiale in Meschede zu Irritationen gekommen sein.

Positiv über das Betriebsklima berichten

Bei einer Betriebsversammlung im August sei gefordert worden, positiv über das Betriebsklima und die Führungskräfte zu berichten, denn in der Vergangenheit seien die Befragung nicht wie erhofft ausgegangen. Das behaupten Mitarbeiter des Unternehmens gegenüber dieser Zeitung - die namentlich nicht genannt werden wollen. Sie erheben dabei auch Vorwürfe gegen konkrete Personen. Betroffen sind die Angestellten am Schalter, nicht die Zusteller oder die DHL-Mitarbeiter im Hintergrund.

Pressesprecher Ralf Palm von der Postbank sagt dazu: „Uns sind keine Probleme in Meschede bekannt.“ Jeder dürfe bei der Mitarbeiterbefragung seine ehrliche Meinung abgeben. Dem Arbeitgeber sei nicht daran gelegen, dass Probleme verschwiegen würden, sollten sie denn bestehen. Mit einer Kritik werde offen umgegangen. Darüber hinaus wollte Palm die Angelegenheit nicht kommentieren.

Die Ergebnisse der Umfragen werden intern gehalten und nicht von dem Konzern veröffentlicht.

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