Freizeit

UWG Schmallenberg fordert 25-Meter-Becken fürs Sauerlandbad

 Die Poolparty im Juli sorgte für viel Freude unter freiem Himmel.

Die Poolparty im Juli sorgte für viel Freude unter freiem Himmel.

Foto: Sauerland BAD

Schmallenberg/Bad Fredeburg.  Mit dem Ende der Freibad-Saison rückt das Sauerlandbad wieder in den Fokus. Die UWG will dort unter anderem ein neues Becken anbauen.

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Auch in diesem Jahr konnten wieder Hitzerekorde gebrochen werden, die jede Menge Besucher ins Wellen-Freibad nach Schmallenberg lockten. Dort haben die rund 16.000 Besucher sich in den vergangenen Wochen abgekühlt und hatten viel Spaß unter freiem Himmel. „Leider war insbesondere der Ferienmonat August eher mäßig besucht, da das Wetter nicht so mitgespielt hat“, so Badmanager Dirk Houpt.

Mit Ergebnis zufrieden

Trotzdem ist er mit dem Ergebnis zufrieden und arbeitet nun mit seinem Team an den Vorbereitungen, um das Freibad winterfest zu machen. Alt und Jung finden währenddessen im Sauerlandbad Schwimmspaß.

Passend dazu reicht die UWG Schmallenberg einen Antrag ein, mit dem sie das Sauerlandbad attrakter machen will. Bürger hätten diese Wünsche an die Wählergemeinschaft herangetragen. „Da die Finanzlage der Stadt mehr als zufriedenstellend beurteilt werden kann, finden wir diese Wünsche mehr als gerechtfertigt“, schreibt Horst Broeske (UWG) und fordert den zusätzlichen Neubau eines 25-Meter-Schwimmbeckens, die Erschließung einer eigenen Wasserversorgung für das Sauerlandbad sowie den Neubau einer Sole-Station in Form einer Salzrieselanlage.

Den Schwimmunterricht verbessern

Die Gründe: Das neue Schwimmbecken soll die Rahmenbedingungen für den Schwimmunterricht der Kinder und Jugendlichen verbessern und bessere Bedingungen für sportliches und Vereins-Schwimmen gewährleisten. Über die weiteren Maßnahmen soll Wasser eingespart und das Bad für Gäste des Kurortes attraktiver werden.

Geld durch eigenes Wasser sparen

Die UWG ist überzeugt, dass das Brauchwasser für Bad und Soleanlage durch eine Tiefenbohrung im Bereich des Leißebaches gewonnen werden kann: „Für 2019 sind im Wirtschaftsplan 84.000 Euro als Wasserkosten berücksichtigt, die künftig weitgehend entfallen würden. Die Maßnahme würde sich damit sehr kurzfristig amortisieren.“

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