Tradition

Weihnachtsbäume in Meschede abgeben: Zwei Alternativen

Hier im Rebell in Meschede wurden schon ausrangierte Weihnachtsbäume kurzerhand einfach abgelegt - das ist aber verboten, betont die Stadt. Sie weist auf Alternativen hin.

Hier im Rebell in Meschede wurden schon ausrangierte Weihnachtsbäume kurzerhand einfach abgelegt - das ist aber verboten, betont die Stadt. Sie weist auf Alternativen hin.

Foto: Privat

Meschede.  Im Mescheder Süden gibt es nach der Absage der Schützen-Aktion jetzt zwei Möglichkeiten, um Weihnachtsbäume zu entsorgen.

Nach der Absage der Sammelaktion von ausgedienten Weihnachtsbäumen im Mescheder Süden bietet die Stadt Meschede jetzt den Haushalten zwei Lösungen an. Wie berichtet, hatten die St.-Georgs-Schützen ihre traditionelle Aktion für dieses Jahr abgesagt – der Zug Ost begründete das mit der Lockdown-Situation, der Verantwortung gegenüber den Helfern und der Unsicherheit, ob 2021 überhaupt ein Osterfeuer stattfindet, auf dem das ausrangierte Grün verbrannt würde.

Grünschnitt oder Biotonne

Als das bekannt wurde, suchte die Stadtverwaltung nach Alternativen. Jetzt öffnet sie als zusätzlichen Service am Samstag, 30. Januar, ihre Grünschnitt-Annahmestelle am Ende der Waldstraße. Weihnachtsbäume können dann in der Zeit von 8.30 bis 14 Uhr umweltgerecht und ohne Zusatz-Kosten entsorgt werden.

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Außerdem weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass die Weihnachtsbäume auch in der braunen Biotonne entsorgt werden können: Je nach Größe in Einzelteile zersägt oder klein geschnitten, natürlich ohne Baumschmuck. "Der zusätzliche Termin der Grünschnittannahme ist in diesem Zusammenhang ein Service-Angebot für Bürgerinnen und Bürger, bei denen der Platz in der Biotonne nicht ausreicht", so Sprecherin Angelika Beuter. Ist auf einem Grundstück ein Komposthaufen vorhanden, kann der Weihnachtsbaum auch kompostiert werden.

Allerdings: "Die umweltgerechte Entsorgung von Abfällen steht in erster Linie in der Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger selbst", so Beuter. Abfälle müssten von ihnen umweltgerecht und korrekt entsorgt werden. Bisher sind noch keine Problemorte bekannt – an der Straße Rebell sind allerdings schon einfach kurzerhand Bäume abgelegt worden. Die Stadt betont, dass der Bauhof keinen Abholservice anbiete. Wer seinen Baum einfach an die Straße stellt, wird ihn – wohl oder übel – wieder dort entfernen müssen: "Letztlich würde es sich ansonsten um einen Fall von illegaler Abfallbeseitigung handeln", so Angelika Beuter.

Im Mescheder Norden sammelt die Schützengemeinschaft am Samstag, 16. Januar, die ausgedienten Weihnachtsbäume auch in diesem Jahr ein, unter strenger Einhaltung der Hygiene-Regeln: Jeder Anwohner muss seinen Baum selber an die Straße stellen, die Schützen bitten nicht persönlich um eine Spende, sondern hoffen auf Überweisungen. Auch in den anderen Ortsteilen sind Helfer unterwegs, um die Bäume einzusammeln.

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