Theater

Wenholthauser Theaterschar vor besonderer Herausforderung

Das Original Wennetal-Theater freut sich auf die bevorstehende Premiere. Bereits seit Weihnachten wird geprobt.  

Das Original Wennetal-Theater freut sich auf die bevorstehende Premiere. Bereits seit Weihnachten wird geprobt.  

Foto: Privat

Wenholthausen.  Das Original Wennetal-Theater stellt sich mit seinem neuen Stück einer ganz besonderen Herausforderung. Bald ist Premiere.

Endspurt in Wenholthausen: Das Original Wennetal-Theater bereitet sich auf die Premiere der neuen Komödie „Nur Zoff mit dem Stoff“ vor. Seit Anfang der Woche läuft bereits der Vorverkauf.

Bereits vor Weihnachten hat die Gruppe mit den Proben begonnen - unter der Regie von Reinhold Hesse. Er hatte zuvor in 80 Stücke hineingelesen, bevor am Ende die Entscheidung fiel. „Mir ist wichtig, dass alle meine Akteure mitspielen können. Wenn ich vier Frauen und fünf Männer zur Verfügung habe, dann wird das Stück auch danach ausgewählt“, verrät er.

Frisches Gemüse

Ein großes Lob zollt Hesse nicht nur den Darstellern, sondern auch den Bühnenbauern. Diesmal gibt es wieder eine Außenbühne. „Die Bühnenbauer haben sich selbst übertroffen“, schwärmt Hesse.

Und eine weitere ganz besondere Herausforderung gab es diesmal zusätzlich zu meistern. In dem Stück dreht sich alles um frisches Gemüse. Aber woher erntereifes Gemüse bekommen, das am Ende auch authentisch rüberkommt? „Wir hatten schon überlegt, selbst Tomaten und Gurken im Gewächshaus zu ziehen, aber das erschien uns doch zu aufwendig“, sagt Hesse und schmunzelt. Aber auch diese Herausforderung haben die Wenholthauser gemeistert. Die Zuschauer dürfen sich überraschen lassen.

Mit Daniela Dünnebacke, Barbara Stracke, Klaus Schubert, Reinhold Hesse, Nadine Hesse, Marén Schulte, Veronika Schwill, Max Stracke und Udo Bornemann stehen allesamt „alte Hasen“ auf der Bühne. Marén Schulte ist nach 15 Jahren Pause wieder im Ensemble. Alexandra Stratmann als Souffleuse, René Dünnebacke und Simon Stracke für die Licht- und Tontechnik, Nadine und Nele Hesse in der Maske sowie Julia und Philipp Ramrath für die Frisuren sind ein eingespieltes Team, das wieder tolle Vorstellungen garantieren dürfte.

Aftershowparty in der Halle

Die Aufführungen finden am Sonntag, 23. Februar, um 16 Uhr (ab 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen), am Samstag, 29. Februar, um 19 Uhr sowie am Samstag, 7. März, um 19 Uhr jeweils mit anschließender Aftershowparty in der Schützenhalle Wenholthausen statt. Einlass ist jeweils eine Stunde vor Beginn.

Karten gibt es seit Montag im Backshop Franzes sowie unter www.theater-wenholthausen.de. Die Kartenrückgabe ist nur bis eine Stunde vor der Veranstaltung möglich. Die Stornogebühr beträgt zwei Euro.

Zum Inhalt des Stücks: Franz und Erika Kohlkopf sind einfache, robuste Gemüsebauern, die hart arbeiten, aber nur wenig verdienen. T Zu allem Überdruss gibt es täglich „Zoff“ mit ihrer überaus gesundheitsbewussten Nachbarin Maja Müslein, die auf ökologischen Gemüseanbau und die traditionelle chinesische Heilkunst schwört. Die leichtgläubige Ladenbesitzerin Kowalski kauft ihr Obst und Gemüse mal bei Kohlkopfs aus herkömmlichem Anbau, mal bei Müsleins aus ökologischem Anbau - je nachdem, wer ihr den größeren Bären über die Anbaumethoden des jeweiligen Kontrahenten aufbindet.

Das große Geld gewittert

Weitere Kunden sind der italienische Pizzabäcker Tomati und seine impulsive Frau Maria, die bei ihren Sorgen immer den Rat und die Hilfe der gutmütigen Kohlkopfs in Anspruch nehmen. Der naive Franz Kohlkopf wittert das große Geld, als plötzlich Mario, eine äußerst dubiose und geheimnisvolle Gestalt, auftaucht und ihm ein paar seltsame Pflanzen andreht...

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