Bikepark

Weniger Interesse am Bikepark Eslohe: Bürgermeister gelassen

Für Eslohes Bürgermeister Stephan Kersting gibt es derzeit keinen Anlass, die Zukunft des Bikeparks an der Bundesstraße 55 in Frage zu stellen.

Foto: Alexander Rettler

Für Eslohes Bürgermeister Stephan Kersting gibt es derzeit keinen Anlass, die Zukunft des Bikeparks an der Bundesstraße 55 in Frage zu stellen.

Eslohe.   Auch wenn das Interesse am Bikepark in Eslohe zurückgegangen ist: Bürgermeister Stephan Kersting sieht die Situation völlig entspannt.

Für Eslohes Bürgermeister Stephan Kersting gibt es derzeit keinen Anlass, die Zukunft des Bikeparks an der Bundesstraße 55 in Frage zu stellen. Das hat er deutlich gegenüber unserer Zeitung betont.

Wie berichtet, hatte FDP-Fraktionschef Thorsten Beuchel in seiner Haushaltsrede mit Blick auf die Finanzen eine Bewertung der Situation angeregt. „Pflege und Vorhaltung eines solchen Bereichs machen nur Sinn, wenn eine entsprechende Nutzung dahinter steht“, so Beuchel wörtlich.

Kein Grund für ein Fragezeichen

Gegen den Hinweis, die Nutzerzahlen im Blick zu halten, sei nichts einzuwenden, sagt Kersting. Tatsächlich sei der Bikepark schon stärker genutzt worden als zuletzt.

„Das ist aber eine normale Entwicklung und absolut kein Grund, nun ein Fragezeichen hinter die Existenz des Geländes zu setzen“, so der Bürgermeister. Einige der bisherigen Nutzer seien ins Studium gewechselt. „Dafür wachsen aber neue nach“, ist sich Kersting sicher. „Und einige der damaligen Initiatoren kümmern sich nach wie vor“, sagt er.

Geringe Unterhaltungskosten

In anderen Orten würden gerade Bikeparks gebaut, betonte Kersting mit Blick auf Meschede. „Da wäre es doch Irrsinn, unseren Bikepark zu schließen oder platt zu machen.“ Zumal sich zum einen die Unterhaltungskosten in einem äußerst überschaubaren Rahmen hielten.

Kersting schätzt sie „grob über den Daumen“ auf rund 500 Euro pro Jahr. „Wir reden hier lediglich von Sichtkontrollen, die der Bauhof übernimmt oder vielleicht mal einen Einsatz mit der Sense“.

Zum anderen sei der Bikepark kein Schandfleck, der beseitigt werden müsse. Um die Wartungsarbeiten so gering wie möglich zu halten, sei die gesamte Anlage ausschließlich aus Erdreich entstanden. Es seien damals bewusst keine Holzelemente verbaut worden, so Kersting.

BC nutzt Finnenbahn

„Ich bin immer dafür, zu sparen - wenn es denn sinnvoll ist“, sagt Kersting. In diesem Fall sehe er aber keine finanzielle Notwendigkeit, in irgendeiner Form tätig zu werden. Nicht zuletzt gehöre auch die Finnenbahn zum Bikepark. Und die werde vom BC Eslohe regelmäßig für Trainingszwecke genutzt. Er sehe die Situation momentan ganz entspannt.

Eröffnung im Juni 2015

Entstanden ist der Park seinerzeit auf Initiative der CDU. Bei der konkreten Planung waren Kinder und Jugendliche beteiligt - sie haben Ideen und Vorschlägen für den Parcours mit eingebracht. Für die Modellierung der Strecke waren Erdmassen verwendet worden, die bei der Renaturierung des Esselbaches angefallen waren. Eröffnet wurde der Park im Juni 2015.

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