Umzug

Werbeagentur Viereinhalb zieht in Schmallenberger Weststraße

Die Gründer der Werbeagentur Viereinhalb: Fabian Aufderheide, Sebastian Usting und David Spieler (von links). Sie ziehen mit ihrer Agentur in die Schmallenberger Weststraße.    

Die Gründer der Werbeagentur Viereinhalb: Fabian Aufderheide, Sebastian Usting und David Spieler (von links). Sie ziehen mit ihrer Agentur in die Schmallenberger Weststraße.    

Foto: Alexander Lange

Schmallenberg.  Die Werbeagentur Viereinhalb zieht in die Räume des ehemaligen Modehauses. Was sie planen und wieso sie eine Fläche noch freihalten.

Dass ein Geschäft in einer solchen Lage nicht lange leer steht, war klar. Jetzt ist offiziell: Die Werbeagentur Viereinhalb folgt auf das Schmallenberger Modehaus in der Weststraße. Monika Krähling, Inhaberin des Modehauses und des Damenmodegeschäfts Outfit, war im Juli diesen Jahres aus dem Modehaus ausgezogen. Beide Geschäfte zusammen seien „einfach zu viel“, sagte sie damals.

Mit der Werbeagentur Viereinhalb folgt nun ein junges und aufstrebendes Schmallenberger Unternehmen. Die vordere Fläche sowie das erste Obergeschoss werden in erster Linie zu Büroräumen umgebaut, erklärt Sebastian Uting, einer der drei Geschäftsführer der Agentur: „Die untere Etage halten wir uns erstmal noch offen.“ Entweder solle der Bereich auch für die Agentur genutzt werden, vielleicht aber auch als Pop-Up-Fläche oder Schulungs- und Eventbereich, so der 34-jährige Uting.

Platz für Veranstaltungen, ein modernes Café oder doch Einzelhandel? „Vielleicht auch das, wir haben uns da noch nicht festgelegt.“ An erster Stelle stehe erst einmal der Umzug der Agentur. Es müsse aber etwas sein, was auch zur Agentur, zum Stil passe: „Aber Gespräche gibt es da noch keine.“

Umzug bis Mitte November

Der Umzug soll bis Mitte November über die Bühne gegangen sein. Das ganze Modehaus habe eine Fläche von rund 500 Quadratmetern gehabt. Ein Konferenzraum soll entstehen, das Fachwerk bleibt bestehen: „Das Gebäude hat einen unheimlichen Charme, den wollen wir beibehalten. Wir ziehen keine neuen Wände, nutzen nur Trennwände aus Glas für die einzelnen Räume.“

Das große Fenster zum Innenhof könne gut als digitales Schaufenster genutzt werden, sagt Uting. Mit künstlicher Intelligenz könne man dort präsentieren, wie ein Schaufenster aussieht, wenn das Geschäft geschlossen hat. Auch der historische Brunnen im Gebäude selber soll in Szene gesetzt werden. Die Viereinhalb-Crew strotzt nur so vor Ideen. Die Decke zwischen Erdgeschoss und oberer Etage wurde hingegen geschlossen.

Vergrößerung in Corona-Zeiten

Ein Umzug, eine Vergrößerung in Corona-Zeiten, das bedeutet Mut: „Natürlich hat uns die Krise auch getroffen. Aber wir wollten die Chance hier unbedingt nutzen, wir haben uns schon länger noch größeren Räumlichkeiten umgeguckt und sind hier jetzt fündig geworden.“ Klar sei von Beginn an gewesen: „Wir sind Schmallenberger, also bleiben wir auch in Schmallenberg.“ Momentan entspanne sich die Corona-Situation wieder etwas, man bewege sich in die richtige Richtung. An einen zweiten Lockdown wolle Uting gar nicht denken: „Wir denken positiv und schauen nach vorne.“

Die Agentur Viereinhalb wurde 2014 gegründet mit ersten Büroräumen in der Marienstraße. Zwei Jahre später der Umzug zu Jäger Möbel in die Straße Im Brauke: „Das war unsere erste eigene richtige Bürofläche.“ Die Agentur wuchs, 2019 mietete man gegenüberliegende Räume des Metek Fahrzeughandels hinzu: „Aber da war uns klar, dass das nur etwas für den Übergang ist.“ Es fehlte die Produktivität und das kreative Miteinander, es entstand das Gefühl von zwei Firmen. Jetzt habe man mit dem ehemaligen Modehaus das passende Objekt gefunden.

Drei Gründer

Die Werbeagentur Viereinhalb wurde von Sebastian Uting, David Spieler und Fabian Aufderheide gegründet. Inzwischen ist das Team auf 13 Mitarbeiter angewachsen, darunter drei Auszubildende (zwei Mediengestalter und ein Kaufmann für Marketingkommunikation).

Im Produktportfolio sei man breitaufgestellt: Corporate Design, Branding, Konzeption und Beratung, Webseiten, Online-Shops oder Social Media. „Wir nennen es 360 Grad-Kommunikation.“

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