Wasserversorgung

Westfeld: Wasserleitung könnte jederzeit zusammenbrechen

Westfeld von oben

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Foto: Hans Blossey

Westfeld/Ohlenbach.  Stadtverwaltung spricht von Millionenprojekt: Wasserleitung von Nordenau zum Hochbehälter Rehhecke muss erneuert werden. Der Zustand ist desolat.

Um die Wasserversorgung im Ortsteil Westfeld-Ohlenbach auch in Zukunft dauerhaft sicherzustellen, ist es zwingend notwendig, die in einem zwischenzeitlich desolaten Zustand befindliche Wassertransportleitung von Nordenau zum Hochbehälter Rehhecke zu erneuern - „ein Millionenprojekt“, sagte Christoph Schöllmann von der Schmallenberger Stadtverwaltung dazu.

„Eine defekte Verrohrung muss behoben werden. Man weiß nicht, wie lange das noch hält, die Leitung könnte jederzeit zusammenbrechen“, so eine Verantwortliche am Mittwochabend im zuständigen Bezirksausschuss. Dann wisse man nicht was passiert, „das Wasser könnte aus der Straße schießen. Wir müssen zügig arbeiten“, hieß es weiter.

Auch Straße muss saniert werden

Eine Erneuerung in der bestehenden Trasse sei auf Grund topographischer Gegebenheiten wirtschaftlich extrem ungünstig. Daher wurde eine alternative Leitungstrasse geplant, über die die Verlegung der neuen Leitung wesentlich wirtschaftlicher hergestellt werden könne. „Die Trasse beginnt in der Straße „Am Hagen“, kreuzt den Nesselbach und verläuft wenn möglich meist über Wirtschaftswege (siehe Anlage) bis zum Hochbehälter Rehhecke“, heißt es.

Bei der Bauweise soll auf eine Mischung von konventionellem Grabenbau und geschlossenem Leitungsbau (HDD-Bohrung) gesetzt werden. Insgesamt soll eine Wassertransportleitung von rd. 500 Meter gebaut werden. „Allein für die Leitung haben wir im Haushalt rund 600.000 Euro eingeplant“, erklärte Bürgermeister Bernhard Halbe als besonderer Gast der Sitzung des Bezirksausschusses. Auch Straßenbauarbeiten werden mit durchgeführt werden müssen - diese kosten extra. „Die Planung dazu soll bis April abgeschlossen werden, dann gibt es eine zweite Anliegerversammlung“, so Schöllmann. Denn auch auf die Anlieger KAG-Gebühren zu.

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