Schützenfest

Wie der Vater so der Sohn: Reinerts regieren Reiste

„Frido“ Reinert ist König in Reiste.

„Frido“ Reinert ist König in Reiste.

Foto: Gudrun Schulte

Reiste.  Bei kühlen Temperaturen gestaltete sich das Vogelschießen der Reister Schützen als eher zähe Angelegenheit. Aber es gibt einen neuen Regenten.

Bei eher kühlen Temperaturen gestaltete sich das Vogelschießen der Reister St.-Pankratius-Schützen als eher zähe Angelegenheit. Schnell waren Krone (Dennis Schulte, Reiste), Apfel (Christian Sommer, Büenfeld) und Zepter (Matthias Siepe, Niederreiste) gefallen, doch dann dauerte es. Obwohl sich drei Kandidaten abwechselten, nahm das „Unternehmen“ neuer König doch fast zwei Stunden in Anspruch.

Immer wieder gab es Schießpausen. Schließlich fasste sich Friedrich „Frido“ Reinert ein Herz und schoss nahezu ohne Unterbrechung. Doch der hölzerne Aar erwies sich als sehr widerstandsfähig. Reinert brauchte 232 Schuss bis das letzte Schwanzstück aus dem Kugelfang segelte. Der 56-jährige Gastronom und Küchenmeister des Landgasthofs Reinert in Reiste nahm Ehefrau Ute zur Königin. Die freute sich sehr: „Er hat schon immer mal mit geschossen und nun war’s endlich soweit.“ In seiner Freizeit ist der neue Regent gerne mit dem Motorrad, dem Fahrrad oder auf Skiern unterwegs.

Sohn Moritz ist Vizekönig

Den Hofstaat stellen Freunde, Nachbarn und Mitarbeiter. Freude auch bei Tochter Johanna (17) und Sohn Moritz (19). Der war so begeistert vom Königstitel seines Vaters, dass er es ihm nachmachte. Mit dem 88. Schuss holte der Azubi zum Restaurantfachmann bei Hotel Schütte in Oberkirchen den Vizekönigstitel. Ihm zur Seite steht als Vizekönigin Freundin Simone Fisch.

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