Rotes Kreuz

Wieder Schützenfeste in Meschede dank Corona-Schnelltest?

Mit Meinolf Ewers von der IMW präsentieren hier vom DRK Norbert Vowinkel, Josef Sommer und Werner Wolff (von links) das Projekt.

Mit Meinolf Ewers von der IMW präsentieren hier vom DRK Norbert Vowinkel, Josef Sommer und Werner Wolff (von links) das Projekt.

Foto: Privat

Meschede.  Das DRK bietet mobile Schnelltests auf Corona in Meschede und Umgebung an. Auch Schützenfeste wäre damit theoretisch wieder möglich.

Das DRK bietet in Meschede und Umgebung jetzt Schnelltests auf Covid 19 an . Demnächst auch für Schützenfeste und große Veranstaltungen? Es gibt viele Fragen und Antworten zu den Corona-Schnelltests. Hier werden sie beantwortet.

Warum haben Sie sich entschieden mobile Schnelltests für Unternehmen anzubieten?

Norbert Vowinkel: Wir haben uns sehr schnell entschieden die Covid 19-Antigen-Schnelltestungen zu nutzen, um in unseren eigenen Einrichtungen ein relatives Sicherheitsgefühl für unsere Mitarbeiter, deren Angehörige und uns selbst als Arbeitgeber erreichen zu können.

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Parallel wurden wir von Unternehmen angefragt, ob wir hierzu Hilfestellung leisten können und Schnelltestungen als mobiles Einsatzteam bereitstellen können. Durch engagierte Mitarbeiter der DRK Soziale Dienste gGmbH und Ehrenamtliche des DRK-Kreisverbandes konnten wir in kürzester Zeit mehrere Einsatzteams bereitstellen und ab sofort mobile Antigen-Testungen in der Region Meschede, Schmallenberg und Bestwig anbieten.

Worin sehen Sie einen Vorteil in der Durchführung von Schnelltests?

Norbert Vowinkel: Zunächst müssen wirklarstellen, dass Covid 19-Antigen-Schnelltests die PCR-Testungen nicht ersetzen können und sollen. Vielmehr sehen wir Antigen-Schnelltestungen als sehr gutes ergänzendes Angebot, um Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und unterbrechen zu können. Dadurch können Strukturen aufrechterhalten werden und eine relative Sicherheit in ein lokales Geschehen zu bringen. Die AHA Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmasken tragen) runden es natürlich ordnungsmäßig ab. Ich empfehle das Tragen von FFP2-Masken im beruflichen und privaten Umfeld, um das Infektionsrisiko zu verringern.

Wie stellen Sie sich die Zukunft der Schnelltestungen vor?

Norbert Vowinkel: Bevor ein Impfstoff eingesetzt werden kann, wird es in der nahen Zukunft wahrscheinlich noch einige Szenarien geben, in der Covid 19-Antigen-Testungen zum Einsatz kommen, hier müssen wir als DRK flexibel und mobil reagieren könne. Mit den DRK-Teams sind wir sehr gut darauf vorbereitet. Wir rechnen damit, dass insbesondere die anlassbezogenen Testungen von Unternehmen in Anspruch genommen werden, wenn es begründete Verdachtsfälle gibt. Wir empfehlen die regelmäßigen Routine-Testungen, um es gar nicht erst zu so einem Szenario kommen zulassen.

Herr Sommer, wie konnten Sie das Angebot der mobilen Schnelltestungen so schnellorganisieren?

Josef Sommer (DRK-Kreisverband Altkreis Meschede): Ohne die gegenseitige Unterstützung in diesem Projekt hätte die DRK Sozialen Dienste Meschede gGmbH das Angebot nicht so kurzfristig anbieten können. Neben der Frage der Teambesetzungen und den Fahrzeugen ging es auch um die Koordination und die Planung der Schnelltestungen.

Gemeinsam haben wir diese offenen Punkte schnell und effizient gelöst. In der nahen Zukunft werden noch einige Herausforderungen bevorstehen, bei denen Schnelltestungen von enormer Bedeutung sein können. Insbesondere denke ich dabei an große Feierlichkeiten z.B. Schützenfeste, große familiäre Zusammenkünfte oder offizielle Veranstaltungen. Schnelltestungen könnten dabei helfen, gemeinsam wieder in den Alltag zu finden und solche Veranstaltungen zu ermöglichen und sicher zu gestalten.

Herr Ewers, Herr Hohmann wie kam es zu der Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem DRK-Kreisverband und der DRK Sozialen Dienste Meschede gGmbH?

Meinolf Ewers (Ewers Karosserie- und Fahrzeugbau GmbH & Co. KG): Genau für solche Situation bietet sich das lokale Netzwerk IMW in Meschede an. Die Kooperationspartner der IMW unterstützen sich mit ihren Ideen und Angeboten gegenseitig und profitieren gleichermaßen davon. Gemeinsam haben wir bei der Thematik „Antigentestungen“ schnell gehandelt

Frank Hohmann (ITH Schraubtechnik / ITH Bolting Technology): Unser schnelles Handeln ermöglicht uns nun einen verantwortungsvollen Umgang mit der aktuellen Situation. Die Mitglieder der IMW haben ihren Angestellten und deren Familien gegenüber eine Verantwortung und können durch regelmäßige Testungen eine Sicherheit bieten, die es so bisher nicht gab.

Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus im Hochsauerlandkreis finden Sie hier.

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