Immobilien

Wo noch Bauland im Stadtgebiet Meschede zur Verfügung steht

Blick auf das Neubaugebiet Liegnitzer Straße in Meschede: Hier entstehen noch neue Häuser. Freies Bauland und Grundstücke werden auch in den Ortsteilen erschlossen.

Blick auf das Neubaugebiet Liegnitzer Straße in Meschede: Hier entstehen noch neue Häuser. Freies Bauland und Grundstücke werden auch in den Ortsteilen erschlossen.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Meschede.  Wo kann in Meschede noch gebaut werden? Wo gibt es Flächen in der Kernstadt und den Ortsteilen? Hier ist unsere Übersicht über freies Bauland.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Mit insgesamt 90 freien Grundstücken verfügt Meschede auf den ersten Blick über ein umfangreiches Flächenangebot für den Bau neuer Wohnungen.

Bei genauerem Hinsehen wird aber deutlich, dass in der Kernstadt selbst nur noch 34 freie Grundstücke zur Verfügung stehen. Politik und Verwaltung haben bereits gehandelt. Weitere Flächen für Bauland sind in Planung. Hier ist eine Übersicht.

Bauland und Grundstücke in Meschede: Kernstadt und Ortsteile

Die bereits erschlossenen und zur Vermarktung bereit stehenden Baugebiete in Meschede heißen „Unterm Hasenfeld“ (4 Grundstücke), „Liegnitzer Straße“ (16 Grundstücke), „Talsperrenstraße“ (6 Grundstücke), „Drehberg“ (5 Grundstücke) und „Am Hainberg“ (3 Grundstücke).

Weitere Grundstücke mit rechtsverbindlichen Bebauungsplänen befinden sich in den Mescheder Ortsteilen in Wehrstapel („Vor dem Holzborn“, 24 Grundstücke), in Olpe („Aeppelköpfchen“, 4 Grundstücke), in Calle („Seltenberg“, 1 Grundstück), in Grevenstein („Ostfeld II“, 8 Grundstücke), in Freienohl („Bettenhelle-Plastenberg“, 14 Grundstücke) und in Berge (Zum Rechenberg“, 5 Grundstücke).

Zwei Flächen in Meschede-Stadt befinden sich aktuell in der Aufstellung. Das Gebiet „Ziegelei II“ liegt an der Waldstraße auf dem Gelände eines ehemaligen Betonwerkes. Dort sollen auf etwa 5,4 Hektar bis zu 41 Grundstücke entstehen. Läuft alles glatt, dann soll bereits im Herbst 2020 gebaut werden. Vorwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, aber auch Eigentumswohnungen könnten dort entstehen (wir berichteten). Eine weitere Fläche in der Aufstellung ist der „Walkenmühlenweg“. Dort könnten 13 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern entstehen.

Gesamtkonzept für Grundstücke in Freienohl und Grevenstein

Der Blick auf die nächsten fünf Jahre gerichtet: Hier konzentrieren sich die Anstrengungen von Politik und Verwaltung eher auf die Ortsteile. Für Meschede-Stadt ist lediglich die Fläche „Langelohweg“ - 1. Bauzeile in Vorbereitung, das heißt die erste Reihe an der Straße mit bis zu 32 Grundstücken. Zudem stehen die Erschließungen der Flächen „Karl-Arnold-Weg“ in Freienohl und „Seltenberg“ (2. Bauabschnitt) in Calle mit 16 und 25 Grundstücken an. Weitere Flächen in Vorbereitung: in Calle „Zum Hunstein“ (6 Grundstücke), in Wallen „Auf der Breiten“ (7 Grundstücke) und in Wennemen „Osterbruch“ (5 Grundstücke).

Für Freienohl und Grevenstein ist die Zielsetzung innerhalb der kommenden fünf Jahre ein Gesamtkonzept zu entwickeln. Mehr als 20 neue Grundstücke sollen dabei in Freienohl und mehr als 5 in Grevenstein entstehen.

Rechnet man außerdem alle Baulücken hinzu, verändert sich die Summe der aktuell freien Baugrundstücke im Stadtgebiet Meschede noch einmal. Mit allen Ortsteilen stehen dann laut Verwaltung etwa 320 Grundstücke zur Verfügung.

Mehrfamilienhäuser in Meschede im Trend

„In den innerstädtischen Lagen sind Mehrfamilienhausgebäude eindeutig im Trend“, sagt Angelika Beuter, Pressesprecherin der Stadt Meschede. Hier würden Baulücken geschlossen. Zum Beispiel aktuell in der Schützenstraße 18, in der Schützenstraße 1, aber auch Rinschen Park sei ein Beispiel.

Zudem würden alte Häuser abgerissen und durch neue größere Gebäude ersetzt (geplant im Klausenweg), alte Gebäude saniert (Ortskern Freienohl) und Büroflächen in Wohnen umgewandelt (Winziger Platz/Zeughausstraße in Planung, altes Arbeitsamt in Kombination mit Büros).

„Der Trend setzt sich weiter fort, da vor allem ältere Leute ,von den Hängen’ oder aus den Dörfern nochmals umziehen und dabei kompakte, innerstädtische und barrierefreie Angebote bevorzugen“, heißt es bei der Stadt Meschede. Und weiter: „Auf den Dörfern fehlen noch entsprechende Angebote, die Nachfrage ist aber auch hier gegeben.“

Lesen Sie hier noch mehr Nachrichten aus Meschede und Umland.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben